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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
116112700
Dietrich, Franz Eduard Christoph [ID = 10434]
- * 2.7.1810 Strauch (Sachsen), † 27.1.1883 Strauch (Sachsen)
Prof. Dr. phil. – Professor, Orientalist, Theologe - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Dietrich, Franciscus E.
- Dietrich, Franciscus
- Dietrich, Franciscus Ed. Christ.
- Dietrich, Franz Ed. Christ.
- Wirken ↑
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Werdegang:
- 1823-1829 Schulbesuch in Schulpforta
- 1829-1832 Studium an den Universitäten Leipzig und Halle an der Saale
- 11.4.1833 theologisches Examen in Halle
- 1834-1836 Hauslehrer bei von Bethmann-Hollweg in Bonn
- 1.6.1836-1.10.1843 zweiter Stipendiatenmajor (Repetent) in Marburg
- 14.11.1838 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg, zugleich Habilitation für germanische und semitische Sprachen
- Sommersemester 1840-Sommersemester 1844 zugleich Bibliothekskustos in Marburg
- 1.10.1843-1.10.1844 erster Repetent der Stipendiatenanstalt
- 31.10. zum 1.11.1844 außerordentlicher Professor für orientalische und germanische Sprachen in Marburg
- wohl 1846 Lic. theol. h.c. in Heidelberg
- 24.12.1846 D.theol. h.c. in Marburg
- 26.8.1848 ordentlicher Professor der orientalischen und altdeutschen Literatur in Marburg; eingeführt 9.9.1848
- Hauptvorlesungen als Orientalist: 1838-1875 aramäisch (syrisch-chaldäisch); arabisch (1845-1874); hebräisch (1939-1859 sowie 1869-1874)
- Hauptvorlesungen als Germanist: gotisch, altsächsisch, altnordisch, angelsächsisch, althochdeutsch und mittelhochdeutsch (1839-1862)
- 1855 Dekan der Philosophischen Fakultät
- 28.9.1859 Übertritt zur Theologischen Fakultät als ordentlicher Professor der Theologie für alttestamentliche Exegese und orientalische Sprachen
- Hauptvorlesungen als Theologe: altes Testament (1838-1883); hebräische Altertümer und Geschichte der Juden (1840-1879)
- 1866, 1871, 1875 und 1880 Dekan der Theologischen Fakultät
- Dezember 1872 mit der Verwaltung des Ephorats der Stipendiatenanstalt beauftragt
- seit Sommersemester 1874 bis 1881 Stipendiatenephorus
- Sommersemester 1880 beurlaubt
- seit 1881 Entlastung durch eine Hilfskraft
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Funktion:
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1855
- Marburg, Universität, Theologische Fakultät, Dekan, 1866
- Marburg, Universität, Theologische Fakultät, Dekan, 1871
- Marburg, Universität, Stipendiatenephorus, 1872-1881
- Marburg, Universität, Theologische Fakultät, Dekan, 1875
- Marburg, Universität, Theologische Fakultät, Dekan, 1880
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Studium:
- 1829 bis 1832 Studium der Theologie und Orientalistik an den Universitäten Leipzig und Halle
- 11.4.1833 Theologisches Examen an der Universität Halle
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Akademische Qualifikation:
- 14.11.1838 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Marburg, zugleich Habilitation für Germanische und Semitische Sprachen
- 1846 (?) Lic. theol. h.c. der Universität Heidelberg
- 24.12.1846 D. theol. h.c. der Universität Marburg
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Akademische Vita:
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Germanische und Semitische Sprachen / Privatdozent / 1838-1844
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Orientalische und germanische Sprachen / außerordentlicher Professor / 1844-1848
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Orientalische und altdeutsche Literatur / ordentlicher Professor / 1848-1875
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / alttestamentliche Exegese und orientalische Sprachen / ordentlicher Professor / 1859-1883
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Akademische Ämter:
- 1855 Dekan der Philosophischen Fakultät
- 1866, 1871, 1875 und 1880 Dekan der Theologischen Fakultät
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Werke:
- Altnordisches Lesebuch mit Grammatik und Glossar (1843)
- Abhandlungen für semitische Wortforschung (1844)
- Abhandlungen zur hebräischen Grammatik (1846)
- Morgengebete der alten syrischen Kirche (1864)
- Über die Aussprache des Gotischen (1862)
- De Sanchoniathonis nomine (1872)
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Lebensorte:
- Strauch (Sachsen); Schulpforta; Halle an der Saale; Leipzig; Bonn; Marburg
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 55, Leipzig 1910, S. 733 f. (Hermann Reckendorf)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 784
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Bildquelle:
„Franz Ed. Christoph Dietrich“ (Federzeichnung · 22,9 x 28,5 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.127) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)
- Zitierweise ↑
- „Dietrich, Franz Eduard Christoph“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116112700> (Stand: 10.2.2025)
