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Historisches Ortslexikon

Greifenstein

Ortsteil · 430 m über NN
Gemeinde Greifenstein, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

12,5 km südlich von Dillenburg

Ersterwähnung:

1237

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Burgen und Befestigungen:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3449978, 5609918
UTM: 32 U 449923 5608114
WGS84: 50.622754° N, 8.292071° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532010040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 2541, davon 1223 Wald
  • 1885 (Hektar): 637, davon 166 Ackerland (= 26.06 %), 84 Wiesen (= 13.19 %), 300 Holzungen (= 47.10 %)
  • 1961 (Hektar): 979, davon 621 Wald (= 63.43 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1834: 510 evangelische Einwohner, 6 Katholiken, 11 Mennoniten
  • 1961: 725, davon 604 evangelisch (= 83.31 %), 115 katholisch (= 15.86 %)
  • 1970: 745 Einwohner

Diagramme:

Greifenstein: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Solms-Braunfels, Anteil der Grafschaft Solms, Amt Greifenstein
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Greifenstein
  • 1816: Königreich Preußen, Provinz Niederrhein, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels
  • 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

  • 1815: standesherrliches Justizamt Greifenstein
  • 1849: Kreisgericht Wetzlar (Gerichtskommission Ehringshausen)
  • 1879: Amtsgericht Ehringshausen
  • 1968: Amtsgericht Wetzlar

Gemeindeentwicklung:

Zur Entwicklung der im Zuge der hessischen Gebietsreform neu gebildeten Gemeinde s. Greifenstein.

Besitz

Ortsadel:

S. hierzu Gensicke, Landesgeschichte, S. 184-187,

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1448: Kapelle

Pfarrzugehörigkeit:

Über Elgershausen zum Kirchspiel Dillheim gehörig.

Bis 1602 Filial von Ulm.

Patronat:

Solms-Braunfels

Bekenntniswechsel:

Da bis 1602 Filial von Ulm, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Ulmer Pfarrer Johannes Scholer ab 1549.

Erster eigener evangelischer Pfarrer: Johann Mohr 1602-1608

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Greifenstein, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8439> (Stand: 29.4.2024)