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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
133985342
Schöttler, Friedrich Wilhelm [ID = 15119]
- * 8.4.1823 Osterode am Harz, † 20.6.1895 Braunschweig, evangelisch
Ingenieur, Unternehmer, Maschinenbauer, Gutsbesitzer, Politiker, Abgeordneter - Wirken ↑
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Werdegang:
- Besuch der Realschule I. Ordnung in Aschersleben
- praktische Lehre im Hüttenwerk Ilsenburg und der Gräflich Stolbergischen Maschinenfabrik in Magdeburg
- Wanderjahre in Holland
- 1843/44 Konstrukteur und Betreiber einer Windmühle in Magdeburg-Vogelsang
- 1846 Gründung der Eisengießerei und Maschinenbauanstalt „Schöttler & Co.“ in Sudenburg bei Magdeburg zusammen mit seinem Vater
- 1848 Gründung einer Zuckerfabrik in Donnersleben
- Stadtverordenter in Sudenburg
- 1858 Verkauf der Eisengießerei und der Zuckerfabrik
- 1858-1864 Gutsbesiter in Varmissen und Marzhausen, seit 1864 in Braunschweig
- 1856 Verkauf der Fabrik in Sudenburg
- 1857 Gründung der Dampfmahlmühle „Schöttler 6 Cie.“ in Magdeburg zusammen mit Wilhelm Adolf Drenckmann
- 1857 Gründungsmitglied des „Bezirksvereins deutscher Ingenieure für Magdeburg und Umgebung“
- 1859 Teilhaber der Maschinenfabrik „Fr. Seele & Co.“ in Braunschweig, heute „Braunschweigische Maschinenbau-Anstalt (BMA)“
- 1862-März 1864 Mitglied der kurhessischen Ständeversammlung für die Höchstbesteuerten des Bezirks Eschwege, März 1864 Mandatsniederlegung
- „Ein geborener Preuße voll Berliner Suffisance“ (Trabert)
- 1864 Umzug nach Braunschweig
- 1873-1877 Mitglied des Zentralausschusses der Nationalliberalen Partei
- 1874-1876 Mitglied des Landtags des Herzogtums Braunschweig
- Januar 1874-Januar 1877 Mitglied des Deutschen Reichstags in Berlin für den Wahlkreis Herzogtum Braunschweig 1 (Braunschweig – Blankenburg)
- 1879-1891 Mitglied des Magistrats der Stadt Braunschweig
- 1881-1884 Mitglied des Vorstandes der Nationalliberalen Partei
- Verleihung des Titels Kommerzienrat
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Funktion:
- Kurhessen, 20. Landtag, Mitglied, 1862-1863
- Kurhessen, 21. Landtag, Mitglied, 1863-1866
- Deutschland, Kaiserreich, Reichstag, Mitglied (NL), 1874-1877
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Lebensorte:
- Aschersleben; Ilsenburg; Magdeburg; Braunschweig
- Familie ↑
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Vater:
Schöttler, Friedrich Lorenz*, * Göttingen, 18.1.1801, † 23.3.1864, Bäcker, Gastwirt, Ingenieur, Gräflich Stolbergischer Maschinen-Inspektor, Fabrikbesitzer
- Nachweise ↑
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Quellen:
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Literatur:
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 342
- Grothe, Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlungen 1830–1866, Marburg 2016, Nr. KSV-415
- Haunfelder, Die liberalen Abgeordneten des Deutschen Reichstags 1871–1918. Ein biographisches Handbuch, Münster 2004, S. 365 f.
- Losch, Die Abgeordneten der Kurhessischen Ständeversammlungen von 1830 bis 1866, Marburg 1909, S. 50
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Bildquelle:
Album mit Porträts von Mitgliedern der 20. kurhessischen Ständeversammlung 27. (30.) Oktober 1862–31. Oktober 1863, in: HStAM Bestand Slg 7 Nr. f 20/25 (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Schöttler, Friedrich Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/133985342> (Stand: 8.4.2026)
