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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
117755222
Reicke, Siegfried [ID = 15691]
- * 19.5.1897 Nürnberg, † 12.4.1972 Heidelberg
Prof. Dr. jur. – Rechtswissenschaftler, Rechtshistoriker, Kirchenrechtler, Professor - Wirken ↑
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Werdegang:
- bis 1916 Besuch der Volksschule und des Humanistischen Alten Gymnasiums Nürnberg, dort Abitur
- 4.4.1916-31.5.1919 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft
- 1918-1920 Studium der Geschichtswissenschaft an den Universitäten München, Erlangen und Berlin
- 1920-1923 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Berlin und Erlangen
- Erstes Juristisches Staatsexamen
- 3.1923 Juristische Universitäts-Abschlussprüfung in Erlangen
- 17.6.1924 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Erlangen
- 1.4.1926-1.10.1929 Tätigkeit als planmäßiger Bayerischer dritter Staatsanwalt in Augsburg, anschließend Tätigkeit als Assistent an der Universität Berlin bei Ulrich Stutz
- 19.9.1931 Venia Legendi für Deutsches Recht und Kirchenrecht an der Universität Berlin
- 1.11.1933 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Königsberg
- 1.10.1936 Ernennung zum ordentlichen Professor für Deutsches und Bürgerliches Recht, Deutsche Rechtsgeschichte sowie Kirchen- und Handelsrecht an der Universität Marburg
- 27.11.1936 Ernennung zum Mitglied des Volkswirtschaftlichen Prüfungsamtes
- ab 17.10.1939 Vertretung des kirchenrechtlichen Lehrstuhls an der Universität Berlin
- 1.2.1940-19.12.1940 Mitglied des Senats der Universität Marburg
- ab 14.6.1940 kommissarische Leitung des Instituts für Kirchenrecht der Universität Berlin
- 1.1.1941 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Berlin
- 1945 Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit in Marburg
- 1949 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Heidelberg
- 30.9.1965 Emeritierung
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Funktion:
- Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Prodekan, 1937-1939
- Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1939
- Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1945-1946
- Heidelberg, Universität, Rektor, 1957-1958
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Studium:
- 1918-1920 Studium der Geschichtswissenschaft an den Universitäten München, Erlangen und Berlin
- 1920-1923 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Berlin und Erlangen
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Netzwerk:
- Stutz, Ulrich <Lehrer>, GND, * Zürich 5.5.1868, † Berlin 6.7.1938, Jurist
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Akademische Qualifikation:
- 17.6.1924 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Erlangen
- 19.9.1931 Habilitation für Deutsches Recht und Kirchenrecht an der Universität Berlin
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Akademische Vita:
- Königsberg, Universität / Juristische Fakultät // ordentlicher Professor / 1933-1936
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Deutsches und Bürgerliches Recht, Deutsche Rechtsgeschichte sowie Kirchen- und Handelsrecht /ordentlicher Professor / 1936-1941
- Berlin, Universität / Juristische Fakultät / Kirchenrecht / Lehrstuhlvertretung / 1939
- Berlin, Universität / Juristische Fakultät // ordentlicher Professor / 1941-1945
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Deutsches und Bürgerliches Recht, Deutsche Rechtsgeschichte sowie Kirchen- und Handelsrecht / ordentlicher Professor / 1945-1949
- Heidelberg, Universität / Juristische Fakultät // ordentlicher Professor / 1949-1965
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Akademische Ämter:
- 1937-1939 Prodekan der Juristischen Fakultät der Universität Marburg
- 1939 sowie 1945-1956 dekan der Juristischen Fakultät der Universität Marburg
- 1957-1958 Rektor der Universität Heidelberg
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Mitgliedschaften:
- 1934 Mitglied der Königsberger Gelehrten Gesellschaft
- 1942 Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften
- 1952 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
- 1962-1964 Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften
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Werke:
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Lebensorte:
- Nürnberg; München; Berlin; Erlangen; Königsberg (Preußen); Marburg; Heidelberg
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Statusgruppe:
Wissenschaftler/in
- Familie ↑
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Vater:
Reicke, Emil, GND, 1865–1950, Direktor des Städtischen Archivs Nürnberg
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 131 f.
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Bildquelle:
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.
- Zitierweise ↑
- „Reicke, Siegfried“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117755222> (Stand: 19.5.2026)
