Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historisches Ortslexikon

Übersichtskarte Hessen
Messtischblatt
5516 Weilmünster
Moderne Karten
Kartenangebot der Landesvermessung
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historische Karten
Herzogtum Nassau 1819 – 16. Kleeberg

Weitere Informationen

Altenkirchen

Stadtteil · 253 m über NN
Gemeinde Braunfels, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

11,5 km südwestlich von Wetzlar

Ersterwähnung:

912

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3458059, 5592740
UTM: 32 U 458001 5590943
WGS84: 50.468976° N, 8.408194° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532003010

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 584, davon 227 Acker (= 38.87 %), 54 Wiesen (= 9.25 %), 273 Holzungen (= 46.75 %)
  • 1961 (Hektar): 584, davon 270 Wald (= 46.23 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 585, davon 584 evangelisch (= 99.83 %), 1 katholisch (= 0.17 %)
  • 1961: 661, davon 600 evangelisch (= 90.77 %), 54 katholisch (= 8.17 %)

Diagramme:

Altenkirchen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 912: Lahngau (in pago Loganacgovve)
  • 1787: Fürstentum Nassau-Weilburg, Amt Weilmünster
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Weilmünster, Kirchspiel Altenkirchen
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk III (Kreisamt Hadamar)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Oberlahnkreis
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Oberlahnkreis

Gericht:

  • 1816: Amt Weilburg
  • 1849: Justizamt Weilburg
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Weilburg
  • 1867: Amtsgericht Weilburg

Herrschaft:

Im Zuge des solmsischen Teilungsvertrages des Jahres 1432 kommt Altenkirchen an Graf Johann von Solms (Solmser Urkunden 1 Nr. 996).

Gemeindeentwicklung:

Zum 1.7.1974 als Stadtteil der Stadt Braunfels eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 912 schenkt König Konrad I. dem Kloster Fulda u.a. Güter in Altenkirchen.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 912: Kirche
  • 1285: Pleban

Patrozinien:

  • Bonifatius

Pfarrzugehörigkeit:

1490: Neukirchen

1497: Braunfels

18. Jahrhundert: Philippstein mit Kapelle, Hausen und wahrscheinlich Möttau mit Kapelle und Burg Grebenhausen

Patronat:

912: Kloster Fulda

Diakonische Einrichtung:

Nach Wegweiser für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Ausgabe von 1954 eine Schwesternstation mit einer Kraft

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg ab 1526.

Erster nachweisbarer evangelischer Pfarrer: Jakob Mand um 1547

Kirchliche Mittelbehörden:

15. Jahrhundert: Sendbezirk im Archipresbyterat Wetzlar, Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Erzdiözese Trier

Sendort für Braunfels und Neukirchen

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Altenkirchen, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8023> (Stand: 6.3.2026)