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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 12. Schotten

Weitere Informationen

Eichelsachsen

Stadtteil · 242 m über NN
Gemeinde Schotten, Vogelsbergkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

28,5 km südwestlich von Lauterbach

Ersterwähnung:

1187

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3509001, 5591276
UTM: 32 U 508923 5589479
WGS84: 50.457248° N, 9.1257° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

535016050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 5061, davon 1976 Acker, 1238 Wiesen, 1688 Wald
  • 1961 (Hektar): 1226, davon 475 Wald (= 38.74 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1939: 642
  • 1961: 714, davon 668 evangelisch (= 93.56 %), 41 katholisch (= 5.74 %)
  • 1970: 697

Diagramme:

Eichelsachsen: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Anteil am Fürstentum Oberhessen, Amt Nidda und Lißberg, Gericht Burkhards
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Nidda
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Lißberg
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Schotten
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Schotten
  • 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Vogelsbergkreis

Altkreis:

Büdingen

Gericht:

  • 1821: Landgericht Schotten
  • 1879: Amtsgericht Schotten
  • 1968: Amtsgericht Nidda

Gemeindeentwicklung:

Am 1.12.1970 im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Stadtgemeinde Schotten als Stadtteil eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1187 überträgt Graf Berthold II. von Nidda den Johannitern in Nidda Güter in Eichelsachsen.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

zu Wingershausen

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Wingershausen, Einführung der Reformation vermutlich in den 1530er Jahren.

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzbistum Mainz, Archidiakonat St. Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Wingershausen

Kirchspiel Wingershausen

Kultur

Schulen:

1910 Volksschule mit zwei Klassen, zwei Schulhäuser um 1700

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Eichelsachsen, Vogelsbergkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10103> (Stand: 29.4.2024)