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KDR 100, TK25 1900 ff.

Eckweisbach

Ortsteil · 451 m über NN
Gemeinde Hilders, Landkreis Fulda 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

17 km südöstlich von Hünfeld

Ersterwähnung:

1337

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3567807, 5604498
UTM: 32 U 567706 5602696
WGS84: 50.57225° N, 9.956128° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

631012050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 945, davon 208 Acker (= 22.01 %), 148 Wiesen (= 15.66 %), 448 Holzungen (= 47.41 %)
  • 1961 (Hektar): 944, davon 736 Wald (= 77.97 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 373, davon 12 evangelisch (= 3.22 %), 361 katholisch (= 96.78 %)
  • 1961: 541, davon 57 evangelisch (= 10.54 %), 481 katholisch (= 88.91 %)
  • 1970: 525

Diagramme:

Eckweisbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1789: Herrschaft der Freiherren von Rosenbach und in deren Nachfolge die Familie von Guttenberg
  • 1806-1813: Großherzogtum Würzburg, Patrimonialgericht Schackau
  • 1820-1848: Königreich Bayern, Patrimonialgericht Schackau
  • 1848-1862: Königreich Bayern, Regierung Unterfranken und Aschaffenburg, Landgericht Hilders
  • 1862-1866: Königreich Bayern, Regierungsbezirk Unterfranken, Bezirksamt Gersfeld
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Gersfeld
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda

Altkreis:

Fulda

Gericht:

  • (1804) 1814: Landgericht Hilders (Patrimonialgericht Schackau)
  • 1848: Landgericht Hilders
  • 1867: Amtsgericht Hilders
  • 1945: Amtsgericht Fulda (Zweigstelle Hilders)

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform als Ortsteil in die neu gebildete Gemeinde Hilders eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Eckweisbach war 1347 Lehen der von Eberstein von Fulda, so auch später.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1574 Kapelle

Patrozinien:

  • Michael [1674]
  • Maria [1681]

Pfarrzugehörigkeit:

Um 1520 zu Gotthards gehörig.

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation zwischen 1530 und 1540 durch die Herren von Eberstein

Katholischer Bekenntniswechsel: um 1630

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Eckweisbach, Landkreis Fulda“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/5552> (Stand: 27.11.2022)