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Historisches Ortslexikon

Dreisbach

Ortsteil · 245 m über NN
Gemeinde Ehringshausen, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

12 km südöstlich von Dillenburg

Lage und Verkehrslage:

An dem in die Lemp mündenden Amstelbach am Abhang des Seeberges gelegen. Kirche auf einer Anhöhe im Nordwesten des Ortes.

Ersterwähnung:

1300

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3457148, 5613053
UTM: 32 U 457091 5611248
WGS84: 50.651505° N, 8.393024° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532008040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 1327, davon 622 Wald
  • 1885 (Hektar): 343, davon 125 Ackerland (= 36.44 %), 39 Wiesen (= 11.37 %), 161 Holzungen (= 46.94 %)
  • 1961 (Hektar): 346, davon 159 Wald (= 45.95 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1834: 153 evangelische Einwohner
  • 1961: 267, davon 249 evangelisch (= 93.26 %), 18 katholisch (= 6.74 %)
  • 1970: 276 Einwohner

Diagramme:

Dreisbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Solms-Braunfels, Anteil der Grafschaft Solms, Amt Greifenstein
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Greifenstein
  • 1806-1813: Großherzogtum Berg, Departement der Sieg, Arrondissement Dillenburg, Kanton Rennerod, Amt Marienberg
  • 1816: Königreich Preußen, Provinz Niederrhein, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels
  • 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

  • 1815: standesherrliches Justizamt Greifenstein
  • 1849: Kreisgericht Wetzlar (Gerichtskommission Ehringshausen)
  • 1879: Amtsgericht Ehringshausen
  • 1968: Amtsgericht Wetzlar

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform nach Ehringshausen eingemeindet.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1300 schenkt der ehemalige Pleban von Wetzlar dem Kloster Altenburg für die Aufnahme seiner Nichte Elisabeth seine Güter in Dreisbach.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1526: zum Kirchspiel von Dillheim gehörig

Patronat:

Solms-Braunfels

Bekenntniswechsel:

Da 1526 Filial von Dillheim, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Dillheimer Pfarrer Johannes Zaunschliffer ab 1524.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Dreisbach, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8385> (Stand: 29.4.2024)