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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
124367828
Sinold gen. Schütz, Justus [ID = 1995]
- * 8.4.1592 Butzbach, † 12.12.1657 Gießen, evangelisch
Dr. jur. utr. – Jurist, Professor, Minister, Gesandter - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Sinolt von Schütz, Justus
- Sinolt Schüzius, Iustus
- Sinolt Schüz, Justus
- Schüz, Justus Sinolt von
- Sinoltus, Iustus
- Sinolt, Iustus
- Sinolt cognomento Schütz, Justus
- Wirken ↑
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Werdegang:
- Studium der Rechte an den Universitäten Gießen, Marburg, Köln und Pont-à-Mousson
- 1618 am Kammergericht in Speyer
- 1619 Promotion zum Dr. utr. jur. in Gießen
- Privatdozent in Gießen
- 1625 außerordentlicher Professor der Rechte in Marburg
- 23.1.1626 Einführung als ordentlicher Professor in Marburg
- 1629 Hessen-Darmstädtischer Rat
- seit etwa 1633 Professor der Pandekten
- 23.7.1640 Primarius der Juristischen Fakultät und Vizekanzler der Universität Marburg
- 1640 Comitialgesandter
- 1641 Geheimer Rat
- 1645 Gesandter zum Westfälischen Frieden
- 1649-1657 Hessen-Darmstädtischer Vize-Kanzler in Gießen
- 8.6.1650 Ordentlicher Professor der Rechte in Gießen, Geheimer Rat und Kanzler der Universität und der Regierung in Gießen
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Funktion:
- Hessen-Darmstadt, Comitialgesandter, 1640
- Hessen-Darmstadt, Vize-Kanzler in Gießen, 1649-1657
- Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1631
- Marburg, Universität, Rektor, 1634
- Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1636
- Marburg, Universität, Vizekanzler, 1640
- Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1643
- Gießen, Universität, Kanzler, 1650
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Akademische Qualifikation:
- 1619 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Gießen
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Akademische Vita:
- Gießen, Universität / Juristische Fakultät / / Privatdozent / 1619-1625
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / / außerordentlicher Professor / 1625
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / / Ordentlicher Professor / 1626
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Pandekten / Ordentlicher Professor / 1633-1640
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / / Professor primarius/ 1640
- Gießen, Universität / Juristische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1650
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Akademische Ämter:
- 1631, 1636 und 1643 Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Marburg
- 1634 (5.1.-31.12.) Rektor der Universität Marburg
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Lebensorte:
- Butzbach; Marburg; Gießen; Köln; Pont-à-Mousson; Speyer
- Familie ↑
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Vater:
Sinold gen. Schütz, Helwig, 1560–1634, Bürger, Gasthalter und Keller in Butzbach
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Mutter:
Wenix, Elisabeth, 1563–1634
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Partner:
- Vietor, Anna Margarethe, 1601–1670, Tochter des Jeremias Vietor, 1556–1609, Superintendent in Gießen, und der Ursula Orth
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Verwandte:
- Sinold gen. Schütz, Johann Helwig <Sohn>, 1623–1677, Kanzler in Celle
- Sinold gen. Schütz, Nicolaus Wolfgang <Sohn>, 1625–1708, Oberamtmann in Eisenach
- Sinold gen. Schütz, Justus Hermann <Sohn>, 1626–1693, Metropolitan in Butzbach
- Sinold gen. Schütz, Johann Philipp <Sohn>, Nassauischer Comitialgesandter, Sachsen-Eisenach. Geheimer Rat und Vizekanzler
- Sinold gen. Schütz, Anton <Sohn>, Oberamtmann in Orb
- Stammler, Johann Heinrich von <Schwiegersohn>, 1634–1692, Gräflich-Ostfriesischer Geheimer Rat, Kanzler und Comitialgesandter
- Pistoris, Ernst Ludwig <Schwiegersohn>, 1644–1680, Kursächsischer Oberhofrichter
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 34, Leipzig 1892, S. 399 f. (Ernst Landsberg)
- L. v. Lehsten, Reichstagsgesandte
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 143
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [93] f.
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Bildquelle:
„Justus Sinolt gen. Schütz“ (Federzeichnung · 25,3 x 34,8 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.110) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)
- Zitierweise ↑
- „Sinold gen. Schütz, Justus“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/124367828> (Stand: 8.4.2025)
