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Hessische Biografie

Portrait

Justus Sinold gen. Schütz
(1592–1657)

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Sinold gen. Schütz, Justus [ID = 1995]

* 8.4.1592 Butzbach, † 12.12.1657 Gießen, evangelisch
Dr. jur. utr. – Jurist, Professor, Minister, Gesandter
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Sinolt von Schütz, Justus
  • Sinolt Schüzius, Iustus
  • Sinolt Schüz, Justus
  • Schüz, Justus Sinolt von
  • Sinoltus, Iustus
  • Sinolt, Iustus
  • Sinolt cognomento Schütz, Justus
Wirken

Werdegang:

  • Studium der Rechte an den Universitäten Gießen, Marburg, Köln und Pont-à-Mousson
  • 1618 am Kammergericht in Speyer
  • 1619 Promotion zum Dr. utr. jur. in Gießen
  • Privatdozent in Gießen
  • 1625 außerordentlicher Professor der Rechte in Marburg
  • 23.1.1626 Einführung als ordentlicher Professor in Marburg
  • 1629 Hessen-Darmstädtischer Rat
  • seit etwa 1633 Professor der Pandekten
  • 23.7.1640 Primarius der Juristischen Fakultät und Vizekanzler der Universität Marburg
  • 1640 Comitialgesandter
  • 1641 Geheimer Rat
  • 1645 Gesandter zum Westfälischen Frieden
  • 1649-1657 Hessen-Darmstädtischer Vize-Kanzler in Gießen
  • 8.6.1650 Ordentlicher Professor der Rechte in Gießen, Geheimer Rat und Kanzler der Universität und der Regierung in Gießen

Funktion:

  • Hessen-Darmstadt, Comitialgesandter, 1640
  • Hessen-Darmstadt, Vize-Kanzler in Gießen, 1649-1657
  • Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1631
  • Marburg, Universität, Rektor, 1634
  • Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1636
  • Marburg, Universität, Vizekanzler, 1640
  • Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1643
  • Gießen, Universität, Kanzler, 1650

Akademische Qualifikation:

  • 1619 Promotion zum Dr. jur. utr. an der Universität Gießen

Akademische Vita:

  • Gießen, Universität / Juristische Fakultät / / Privatdozent / 1619-1625
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / / außerordentlicher Professor / 1625
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / / Ordentlicher Professor / 1626
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Pandekten / Ordentlicher Professor / 1633-1640
  • Marburg, Universität / Juristische Fakultät / / Professor primarius/ 1640
  • Gießen, Universität / Juristische Fakultät / / ordentlicher Professor / 1650

Akademische Ämter:

  • 1631, 1636 und 1643 Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Marburg
  • 1634 (5.1.-31.12.) Rektor der Universität Marburg

Lebensorte:

  • Butzbach; Marburg; Gießen; Köln; Pont-à-Mousson; Speyer
Familie

Vater:

Sinold gen. Schütz, Helwig, 1560–1634, Bürger, Gasthalter und Keller in Butzbach

Mutter:

Wenix, Elisabeth, 1563–1634

Partner:

  • Vietor, Anna Margarethe, 1601–1670, Tochter des Jeremias Vietor, 1556–1609, Superintendent in Gießen, und der Ursula Orth

Verwandte:

  • Sinold gen. Schütz, Johann Helwig <Sohn>, 1623–1677, Kanzler in Celle
  • Sinold gen. Schütz, Nicolaus Wolfgang <Sohn>, 1625–1708, Oberamtmann in Eisenach
  • Sinold gen. Schütz, Justus Hermann <Sohn>, 1626–1693, Metropolitan in Butzbach
  • Sinold gen. Schütz, Johann Philipp <Sohn>, Nassauischer Comitialgesandter, Sachsen-Eisenach. Geheimer Rat und Vizekanzler
  • Sinold gen. Schütz, Anton <Sohn>, Oberamtmann in Orb
  • Stammler, Johann Heinrich von <Schwiegersohn>, 1634–1692, Gräflich-Ostfriesischer Geheimer Rat, Kanzler und Comitialgesandter
  • Pistoris, Ernst Ludwig <Schwiegersohn>, 1644–1680, Kursächsischer Oberhofrichter
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

„Justus Sinolt gen. Schütz“ (Federzeichnung · 25,3 x 34,8 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.110) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)

Zitierweise
„Sinold gen. Schütz, Justus“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/124367828> (Stand: 8.4.2025)