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Hessische Biografie

Portrait

Jacob Sengler
(1799–1878)

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GND-Nummer

118613278

Sengler, Jacob [ID = 9534]

* 11.9.1799 Heustenstamm, † 5.11.1878 Freiburg im Breisgau, katholisch
Prof. Dr. phil. h.c. – Theologe, Philosoph, Redakteur, Hochschullehrer
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen ↑

Weitere Namen:

  • Sengler, Jakob
  • Sengler, Jakob S.
Wirken ↑

Werdegang:

  • Besuch der Volksschule in Frankfurt am Main
  • Lehre zum Schuhmacher in Frankfurt am Main, wanderte als Geselle dann nach Straßburg
  • 1820-1824 Besuch des Gymnasiums in Frankfurt
  • 1824-1827 Studium der katholischen Theologie in Tübingen
  • 1827 Rückkehr nach Frankfurt, legte das theologische Examen in Wiesbaden ab
  • 1828 Studium der Philosophie in München, dort Schüler Schellings
  • 1830-1833 Redakteur der „Kirchenzeitung für das katholische Deutschland“, die vor 1833 in „Religiöse Zeitschrift für das katholische Deutschland“ umbenannt wurde
  • 29.3.1831 von der Nassauischen Regierung zum Professor der Theologie an der neugegründeten katholisch-theologischen Fakultät der Universität Marburg ernannt, akademisches Wirken blieb aber zunächst aus
  • 21.3.1832 ehrenhalber Doktor der Philosophie an der Universität Marburg
  • 1832 Privatdozent in der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg durch ministerielle Genehmigung
  • 1832-1834 nebenamtlicher Lehrer für katholischen Religionsunterricht am Gymnasium in Marburg
  • 1833 Heirat mit einer Tochter des Geheimen Finanzrates v. Menz
  • 30.12.1833 ordentlicher Professor der Philosophie an der Universität Marburg
  • 1.10.1842 Entlassung aus dem kurhessischen Staatsdienst
  • 1842 ordentlicher Professor der Philosophie an der Universität Freiburg i. Br.
  • 1.10.1878 auf eigenen Antrag emeritiert

Studium:

  • 1824-1827 Studium der katholischen Theologie in Tübingen
  • 1828 Studium der Philosophie in München

Akademische Vita:

  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Katholische Theologie / Professor / 1831-1833
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / Privatdozent / 1832-1833
  • Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / ordentlicher Professor / 1833-1842
  • Freiburg, Universität / Philosophische Fakultät / Philosophie / ordentlicher Professor / 1842-1878

Lebensorte:

  • Frankfurt am Main; Straßburg; Tübingen; München; Marburg; Freiburg im Breisgau
Nachweise ↑

Literatur:

Bildquelle:

„Jakob Sengler“ (Federzeichnung · 22,9 x 28,1 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.131) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)

Zitierweise ↑
„Sengler, Jacob“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118613278> (Stand: 10.2.2025)