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Historisches Ortslexikon
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Weitere Informationen
Weickartshain
-
Stadtteil · 311 m über NN
Gemeinde Grünberg, Landkreis Gießen
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Dorf
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Lagebezug:
4 km südöstlich von Grünberg
-
Lage und Verkehrslage:
Geschlossenes Dorf mit regellosem Grundriß am auslaufenden Südost-Hang des Wetzelsberges.
1 km östlich des Orts Bahnhof der Eisenbahnlinie Hungen-Mücke seit 1903; 1958 eingestellt.
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Ersterwähnung:
1443
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Historische Namensformen:
- Wikandeshain, zcu (1443) [HStAD Bestand A 3 Nr. 326/56]
- Weickeßhain, zu (1551) [HStAD Bestand A 3 Nr. 326/84]
- Weickershain (1589) [Becker, Salbücher des Kreises Alsfeld, S. 325]
- Weickertßhain, zu (1591) [Becker, Salbücher des Kreises Alsfeld, S. 342]
-
Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:
-
Älteste Gemarkungskarte:
1955
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3501169, 5605075
UTM: 32 U 501094 5603273
WGS84: 50.581364° N, 9.015453° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
531006130
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Flächennutzungsstatistik:
- 1854 (Morgen): 1316, davon 689 Acker, 332 Wiesen, 197 Wald
- 1961 (Hektar): 610, davon 284 Wald
-
Einwohnerstatistik:
- 1577: 18 Hausgesesse
- 1630: 11 zweispänn., 10 einspänn. Ackerl., 4 Einläufige
- 1669: 71 Seelen
- 1742: 1 Geistl/Beamter, 37 Untert., 17 Junge Mannschaften, kein Beisasse/Jude
- 1804: 250 Einwohner
- 1834: 347 Einwohner
- 1885: 332 Einwohner
- 1925: 417 Einwohner
- 1939: 441 Einwohner
- 1950: 673 Einwohner
- 1961: 556 Einwohner
- 1830: 347 evangelische Einwohner 1961: 466 evangelische, 89 römisch-katholische Einwohner
- 1961 (Erwerbspers.): 113 Land- und Forstwirtsch., 119 Prod. Gewerbe, 30 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 26 Dienstleistung(en) und Sonstige
-
Diagramme:

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. - Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1391 und später: Landgericht Grünberg
- 1567-1604: Landgrafschaft Hessen-Marburg; Amt Grünberg; 1604 an Hessen-Darmstadt
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Amt Grünberg, Landgericht Grünberg
- 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Grünberg
- 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Grünberg
- 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
- 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Gießen
- 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
- 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen
- 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Gießen
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Gießen
- 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis
- 1979: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
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Altkreis:
Gießen
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Gericht:
- 1821: Landgericht, seit 1879: Amtsgericht Grünberg
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Gemeindeentwicklung:
Am 31.12.1970 Eingemeindung nach Grünberg
- Kirche und Religion ↑
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Pfarrzugehörigkeit:
zu Merlau, 1577: bei Flensungen eingepfarrt; 1900: mit Merlau äqualiter uniert
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Bekenntniswechsel:
Da Filial von Merlau, Einführung der Reformation vermutlich ab 1526.
- Kultur ↑
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Schulen:
1910 einklassige Volksschule, Schulhaus von 1906
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Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Weickartshain, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10509> (Stand: 29.4.2024)

