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Historisches Ortslexikon
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- 5415 Merenberg
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
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- Königreich Preußen 1841-1855 – 1. Wetzlar, Kraftsolms, Greifenstein [östlicher Teil]
Weitere Informationen
Bissenberg
-
Stadtteil · 215 m über NN
Gemeinde Leun, Lahn-Dill-Kreis
- Siedlung ↑
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Ortstyp:
Dorf
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Lagebezug:
14 km westlich von Wetzlar
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Lage und Verkehrslage:
Am linken Ufer des Umfbaches auf einer Anhöhe gelegen. Kirche in zentraler Lage.
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Ersterwähnung:
1313
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Historische Namensformen:
- Byssinberg (1313) [Gudenus, Codex diplomaticus sive anecdotorum 3, S. 85-86, Nr. 68 = Fürst zu Solms’sches Archiv in Braunfels Abt. Urk. LV 16]
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Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:
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Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3450945, 5602076
UTM: 32 U 450890 5600275
WGS84: 50.552345° N, 8.30677° O OpenLayers - Statistik ↑
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Ortskennziffer:
532016020
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Flächennutzungsstatistik:
- 1834 (Morgen): 1212, davon 490 Wald
- 1885 (Hektar): 324, davon 131 Ackerland (= 40.43 %), 36 Wiesen (= 11.11 %), 129 Holzungen (= 39.81 %)
- 1961 (Hektar): 324, davon 129 Wald (= 39.81 %)
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Einwohnerstatistik:
- 1834: 344 evangelische Einwohner, 1 Katholik
- 1961: 587, davon 535 evangelisch (= 91.14 %), 52 katholisch (= 8.86 %)
- 1970: 601 Einwohner
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Diagramme:

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. - Verfassung ↑
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Verwaltungsbezirk:
- 1787: Fürstentum Solms-Braunfels, Anteil der Grafschaft Solms, Amt Greifenstein
- 1806: Herzogtum Nassau, Amt Greifenstein
- 1816: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels
- 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
- 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
- 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis
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Altkreis:
Wetzlar
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Gericht:
- 1815: standesherrliches Justizamt Greifenstein
- 1849: Kreisgericht Wetzlar (Gerichtskommission Ehringshausen)
- 1879: Amtsgericht Braunfels
- 1968: Amtsgericht Wetzlar
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Gemeindeentwicklung:
Am 31.12.1971 wurde Biskirchen im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Stadtgemeinde Leun eingegliedert.
- Kirche und Religion ↑
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Pfarrzugehörigkeit:
1490 zum Kirchspiel Biskirchen gehörig
Sendbezirk Biskirchen
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Bekenntniswechsel:
Da Filial von Biskirchen, Einführung der Reformation vermutlich um 1550.
- Kultur ↑
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Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):
- Wirtschaft ↑
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Mühlen:
1313 Mühle erwähnt
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Bissenberg, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8360> (Stand: 29.4.2024)

