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KDR 100, TK25 1900 ff.

Thaiden

Ortsteil · 475 m über NN
Gemeinde Ehrenberg (Rhön), Landkreis Fulda 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

22,5 km südöstlich von Hünfeld

Ersterwähnung:

1032

Siedlungsentwicklung:

1486 wüst

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3571959, 5601171
UTM: 32 U 571856 5599370
WGS84: 50.54185° N, 10.014087° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

631005040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 431, davon 137 Acker (= 31.79 %), 157 Wiesen (= 36.43 %), 36 Holzungen (= 8.35 %)
  • 1961 (Hektar): 441, davon 53 Wald (= 12.02 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1510: 9 Viehhalter
  • 1543: 22 Personen
  • 1676: 48 Feuerstellen
  • 1790: 20 Fahrende, 25 Hüttner u. 1 Beisasse
  • 1812: 44 Feuerstellen, 297 Seelen
  • 1885: 273, davon 0 evangelisch, 273 katholisch (= 100.00 %)
  • 1961: 368, davon 13 evangelisch (= 3.53 %), 355 katholisch (= 96.47 %)

Diagramme:

Thaiden: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstabtei Fulda, Amt Bieberstein
  • 1803-1806: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Fürstentum Fulda, Amt Bieberstein
  • 1806-1810: Kaiserreich Frankreich, Fürstentum Fulda (Militärverwaltung)
  • 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Bieberstein
  • 1814-1816: Königreich Bayern, Amt Bieberstein
  • 1817-1837: Königreich Bayern, Untermainkreis, Landgerichtsbezirk Hilders
  • 1838-1861: Königreich Bayern, Kreis Unterfranken und Aschaffenburg, Landgerichtsbezirk Hilders
  • 1862-1866: Königreich Bayern, Regierungsbezirk Unterfranken, Bezirksamt Gersfeld
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Gersfeld
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda

Altkreis:

Fulda

Gericht:

  • (1804) 1814: Landgericht Weyhers
  • 1819: Landgericht Hilders
  • 1867: Amtsgericht Hilders
  • 1945: Amtsgericht Fulda (Zweigstelle Hilders)

Gemeindeentwicklung:

Am 01.08.1972 im Zuge der hessischen Gebietsreform als Ortsteil der Gemeinde Ehrenberg (Rhön) eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Kloster Fulda kam um 1030 in den Besitz von Thaiden.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • Existenz einer Kapelle im Mittelalter nicht nachgewiesen.

Pfarrzugehörigkeit:

1557 zur Pfarrei Hilders, 1812 Tochterkirche von Batten

Bekenntniswechsel:

Trotz großer Anhängerschaft innerhalb der Bevölkerung konnte sich die Reformation in der Fürstabtei Fulda nicht durchsetzen. Der Ort blieb katholisch.

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Thaiden, Landkreis Fulda“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7063> (Stand: 4.4.2022)