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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 16. Büdingen

Weitere Informationen

Stockheim

Ortsteil · 131 m über NN
Gemeinde Glauburg, Wetteraukreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

7,5 km nordwestlich von Büdingen

Lage und Verkehrslage:

2 km nordöstlich von Glauburg.

Bahnhof der Eisenbahnlinie Gießen – Gelnhausen ("Lahn-Kinzig-Bahn") (Inbetriebnahme der Strecke 30.10.1870) seit 1869.

Endbahnhof der Eisenbahnlinie Glauburg/Stockheim – Lauterbach ("Oberwaldbahn") (Inbetriebnahme der Strecke 1.10.1888) bis Stilllegung der Strecke 1984 und Nidderau/Heldenbergen-Windecken – Glauburg/Stockheim ("Niddertalbahn I"; "Stockheimer Lieschen") (Inbetriebnahme der Strecke 1.10.1905).

Ersterwähnung:

1219

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3501233, 5576442
UTM: 32 U 501158 5574651
WGS84: 50.323959° N, 9.016265° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

440010020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 1921, davon 1223 Acker, 346 Wiesen, 268 Wald
  • 1961 (Hektar): 720, davon 151 Wald (= 20.97 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 1678, davon 1245 evangelisch (= 74.20 %), 388 katholisch (= 23.12 %)
  • 1970: 1839 Einwohner

Diagramme:

Stockheim: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Isenburg-Büdingen, Amt Büdingen, Gericht Düdelsheim
  • 1806: Fürstentum Isenburg, Amt Büdingen, Gericht Düdelsheim
  • 1816: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Büdingen (zur Standesherrschaft Isenburg gehörig)
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Büdingen (zur Standesherrschaft Isenburg gehörig)
  • 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Büdingen
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis

Altkreis:

Büdingen

Gericht:

  • 1820: standesherrliches Amt Büdingen
  • 1822: Landgericht Büdingen
  • 1853: Landgericht Ortenberg
  • 1879: Amtsgericht Ortenberg
  • 1968: Amtsgericht Büdingen

Gemeindeentwicklung:

Am 1.7.1971 zur Gemeinde Glauburg.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1219 bestätigt Papst Honorius III. dem Kloster Konradsdorf seine Besitzungen, u.a. die Kapelle zu Stockheim.
Kirche und Religion

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.

Juden:

1830: 13, 1905: 21 Juden

angeschlossen an Glauberg

Kultur

Schulen:

1910 Volksschule mit drei Klassen, zwei Schulhäuser, davon eins aus dem 18. Jahrhundert, das zweite von 1899

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Stockheim, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12165> (Stand: 17.3.2025)