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Historisches Ortslexikon

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Herzogtum Nassau 1819 – 30. Feldberg

Schmitten

Ortsteil · 440 m über NN
Gemeinde Schmitten, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

Schmitten liegt 13,4 km nordwestlich von Bad Homburg.

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt zwischen Arnoldhain und Altweilnau.

Historische Namensformen:

  • Schmitten (1595) (W:333).

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3460348, 5570547
UTM: 32 U 460289 5568759
WGS84: 50.269631° N, 8.442773° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434009070

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 407, davon 75 Acker (= 18.43 %), 57 Wiesen (= 14.00 %), 254 Holzungen (= 62.41 %)
  • 1961 (Hektar): 406, davon 287 Wald (= 70.69 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 754, davon 358 evangelisch (= 47.48 %), 371 katholisch (= 49.20 %), 25 Juden (= 3.32 %)
  • 1961: 908, davon 403 evangelisch (= 44.38 %), 493 katholisch (= 54.30 %)
  • 1970: 1055

Diagramme:

Schmitten: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Waldbott von und zu Bassenheim, Reichsherrschaft Reifenberg
  • 1806: Herzogtum Nassau, Herrschaft Reifenberg
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Usingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Usingen

Gericht:

  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen

Herrschaft:

Vom 15. bis zum Anfang des 18. Jahrhundert der Herrschaft Oberreifenberg zugehörig.

Im Jahre 1803 fiel die Herrschaft Reifenberg-Cransberg, zu dem die Orte Oberreifenberg, Niederreifenberg, Seelenberg, Schmitten und Arnoldshain sowie die Orte Kransberg, Wernborn, Friedrichsthal und Pfaffenwiesbach gehörten, an das Herzogtum Nassau.

Gemeindeentwicklung:

Am 1.4.1972 im Zuge der hessischen Gebietsreform mit anderen Gemeinden zur neu gebildeten Gemeinde Schmitten zusammengeschlossen. Zu deren Entwicklung s. Schmitten, Gemeinde. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Schmitten.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1892 Errichtung einer katholischen Kirche.

Pfarrzugehörigkeit:

zu Arnoldshain

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Herrschaft Reifenberg um 1527.

Katholischer Bekenntniswechsel: 1621

Juden:

1843: 27, 1905: 21 Juden

Um 1800 Bau einer Synagoge; Friedhof

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Schmitten, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11400> (Stand: 30.5.2023)