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Herzogtum Nassau 1819 – 28. Merzhausen

Rod am Berg

Stadtteil · 270 m über NN
Gemeinde Neu-Anspach, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

Rod am Berg liegt 12,3 km nordwestlich von Bad Homburg.

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 1,6 km nordwestlich von Neu-Anspach.

Vorbemerkung Historische Namensformen:

Ob der Beleg zu um 1215-1222 auf dieses Rod zu beziehen ist, muss offen bleiben.

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3463750, 5573896
UTM: 32 U 463690 5572106
WGS84: 50.299957° N, 8.490168° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434007030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 469, davon 141 Acker (= 30.06 %), 81 Wiesen (= 17.27 %), 191 Holzungen (= 40.72 %)
  • 1961 (Hektar): 469, davon 238 Wald (= 50.75 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 245, davon 231 evangelisch (= 94.29 %), 1 katholisch (= 0.41 %), 13 Juden (= 5.31 %)
  • 1961: 363, davon 318 evangelisch (= 87.60 %), 42 katholisch (= 11.57 %)
  • 1970: 483 Einwohner

Diagramme:

Rod am Berg: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Grafschaft Usingen
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Usingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Usingen

Gericht:

  • Zum Stockheimer Obergericht gehörten vom 15. bis zum Anfang des 18. Jahrhunderts Rod am Berg, wo der Amtssitz des Gerichtes war, Hunoldstal, Brombach und Dorfweil.
  • Vom 15. bis Anfang des 18. Jahrhundert zum Stockheimer Obergericht gehörig.
  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen

Herrschaft:

1279 übertragen Heinrich von Isenburg und seine Söhne Ludwig, Gerlach und Eberhard die Kirche zu Rod, deren Patronat ihnen zusteht, an das Zisterzienserfrauenkloster Marienborn bei Gelnhausen.

Gemeindeentwicklung:

Am 1.12.1970 erfolgte im Zuge der hessischen Gebietsreform der Zusammenschluss der Gemeinden Anspach, Hausen-Arnsbach und Rod am Berg zur neu gebildeten Gemeinde Neu-Anspach.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1256 verkauft das Kloster Walsdorf dem Kloster Thron ein Gut in Rode.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • ecclesia (um 1215-1222)

Pfarrzugehörigkeit:

(um 1215-1222) zur Pfarrei Usingen gehörig

noch 1600 von Usingen versehen

Patronat:

1279 haben die Herren von Isenburg das Patronatsrecht inne.

Diakonische Einrichtung:

Nach Wegweiser für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Ausgabe von 1954 eine Schwesternstation mit 1 Kraft

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation: 1527

Kirchliche Mittelbehörden:

Zum Mainzer Archidiakonat Mariagreden, Dekanat Friedberg gehörig.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Rod am Berg, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11398> (Stand: 27.3.2026)