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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 30. Hirschhorn

Weitere Informationen

Raubach

Ortsteil · 390 m über NN
Gemeinde Oberzent, Odenwaldkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

13,5 km südwestlich von Erbach

Lage und Verkehrslage:

Zerstreut liegende Häuser ohne Ortscharakter im Buntsandsteingebiet bei einseitiger Gehängelage.

Siedlungsentwicklung:

1749 gegründetes Dorf

Historische Namensformen:

  • Ruhebuch (1509)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3491717, 5491179
UTM: 32 U 491645 5489422
WGS84: 49.557341° N, 8.884477° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

437016160

Frühere Ortskennziffer:

437014020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 3094, davon 153 Acker, 143 Wiesen, 2774 Wald
  • 1961 (Hektar): 608, davon 550 Wald (= 90.46 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1829: 77 Einwohner
  • 1961: 74, davon 68 evangelisch (= 91.89 %), 6 katholisch (= 8.11 %)
  • 1970: 100 Einwohner

Diagramme:

Raubach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Erbach-Fürstenau, Amt Freienstein
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Starkenburg, Amt Freienstein (zur Standesherrschaft Erbach gehörig)
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Freienstein (zur Standesherrschaft Erbach gehörig)
  • 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Erbach
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Erbach
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Erbach
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Erbach
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Erbach
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Erbach
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Odenwaldkreis

Altkreis:

Erbach

Gericht:

  • Zentgericht Beerfelden
  • 1820: standesherrliches Amt Freienstein
  • Mai 1822: Landgericht Beerfelden
  • September 1822 bis 1853: Landgericht Freienstein in Beerfelden
  • April 1853: Landgericht Wald-Michelbach
  • Oktober 1853: Landgericht Beerfelden
  • 1879: Amtsgericht Beerfelden
  • 1968: Amtsgericht Michelstadt

Gemeindeentwicklung:

Am 1.8.1972 zur Gemeinde Rothenberg, seit dem 1.1.2018 Stadtteil der Stadt Oberzent.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Die Grafenwitwe Anne Sophie zu Erbach-Fürstenau vergab ein 128 Morgen großes gräfliches Waldstück des Falken-Gesäßer Forstes an sieben besitzlose Untertanen ab.
  • 1806 gelangt der Ort mit dem Amt Freienstein an das Großherzogtum Hessen.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Zum Kirchspiel Beerfelden gehörig

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Beerfelden, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Beerfeldener Pfarrer Michael Balneator ab 1526.

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule, Schulhaus von 1867

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Raubach, Odenwaldkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/14027> (Stand: 29.4.2024)