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Hessische Biografie
Weitere Informationen
GND-Nummer
11850598X
Bahrdt, Karl Friedrich [ID = 7086]
- * 25.8.1741 Bischofswerda, † 23.4.1792 Nietleben bei Halle an der Saale, evangelisch
Prof. Dr. theol. – Theologe, Philosoph, Schriftsteller, Hochschullehrer - Andere Namen ↑
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Weitere Namen:
- Bahrd, Carl Friedrich
- Bahrt, Carl Friedrich
- Bahrdt, Carolus Fridericus
- Bahrdt, Carolus F.
- Bahrdt, D. C. F.
- Bardt, Carl Friedrich
- Bahrdtius, Carolus Fridericus
- Barth, Chr. Friedrich
- Nicolai, der Jüngere
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Pseudonym(e):
Avenarius, M.; Denarrée, Kasimir Renatus; Lange, Ignatius Kasimir; Wromschewsky, Magister ; Ziegra, Kanonikus
- Wirken ↑
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Werdegang:
- 1756-1761 Studium an der Universität Leipzig
- 1761 Magister, Privatdozent, ab 1766 außerordentlicher Professor der Biblischen Philologie an der Universität Leipzig
- 1762 Katechet in Leipzig
- 1766 Predigeradjunkt in Leipzig
- 1768-1771 ordentlicher Professor der Philosophie an der Universität Erfurt
- 1769 Promotion zum D.theol. in Erlangen
- 9.2.(15.5.)1771-1.4.1775 ordentlicher Professor der Theologie an der Universität Gießen
- 1775 Direktor des Philanthropins auf Schloss Marschlins
- Juli 1776-Mai 1779 Generalsuperintendent in Dürkheim
- 1.5.1777 daneben Direktor des Philanthropins in Heidesheim
- 1779-1786 Privatdozent an der Universität Halle
- Juli 1787 Weinwirt in Halle
- 1789 Festungshaft wegen eines gegen den berüchtigten preußischen Kultusminister Möllner gerichteten Lustspiels „Das Religionsedict“
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Studium:
- 1756-1761 Studium an der Universität Leipzig
- 1761 Promotion zum Bacc. art. an der Universität Leipzig
- 1761 Promotion zum Mag. art. an der Universität Leipzig
- 1765 Promotion zum Bacc. theol. an der Universität Leipzig
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Akademische Qualifikation:
- 1769 Promotion zum Dr. theol. an der Universität Erlangen
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Akademische Vita:
- Leipzig, Universität / Theologische Fakultät / Biblische Philologie / außerordentlicher Professor / 1766-1768
- Erfurt, Universität / / Biblische Altertümer / ordentlicher Professor / 1769-1771
- Gießen, Universität / / Theologie / ordentlicher Professor / 1771-1775
- Halle, Universität / / Philosophie / Privatdozent / 1779-1786
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Lebensorte:
- Leipzig; Erfurt; Erlangen; Gießen
- Familie ↑
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Vater:
Bahrdt, Johann Friedrich, GND, 1713-1775, Dr. theol., Professor der Theologie in Leipzig, Prälat und Domherr des Stiftes Zeitz, Sohn des Johann Ludwig Bahrdt, Lehnsekretär und Notar in Lübben (Spreewald)
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Mutter:
Ehrenhaus, Christiana Elisabeth, Predigerstochter
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Partner:
- Kühn, Johanna Elisabeth, geb. Volland, Heirat Erfurt 29.6.1769, Trennung 1790
- Nachweise ↑
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Literatur:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 1, Leipzig 1875, S. 772-774 (Gustav Frank)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 1, Berlin 1953, S. 542 f. (Bruno Sauer)
- Deutsches Geschlechterbuch, Bd. 67, 1929, S. 504
- Thomas K. Kuhn, Carl Friedrich Bahrdt. Provokativer Aufklärer und philanthropischer Pädagoge, in: Peter Walter/Martin H. Jung (Hrsg.), Theologen des 17. und 18. Jahrhunderts. Konfessionelles Zeitalter, Pietismus, Aufklärung, 2003, S. 204-225
- Haupt/Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [52]
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Bildquelle:
Wikimedia Commons (beschnitten)
- Zitierweise ↑
- „Bahrdt, Karl Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/11850598X> (Stand: 23.4.2026)
