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Herzogtum Nassau 1819 – 40. Wehen

Oberlibbach

Stadtteil · 355 m über NN
Gemeinde Hünstetten, Rheingau-Taunus-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

11,2 km nordöstlich von Bad Schwalbach

Lage und Verkehrslage:

Siedlung beiderseits des Libbachs mit einfachem Grundriss

Ersterwähnung:

1360

Historische Namensformen:

  • Lydebach (1360)
  • Obbern Lidbach (1521/23)
  • Oberliebach (1632)
  • Ober Lippach (1653)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3442445, 5563792
UTM: 32 U 442393 5562007
WGS84: 50.207435° N, 8.192704° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

439007070

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 379, davon 126 Acker (= 33.25 %), 29 Wiesen (= 7.65 %), 189 Holzungen (= 49.87 %)
  • 1961 (Hektar): 379, davon 201 Wald (= 53.03 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1566: 14 Haushaltungen
  • 1648: 5 Haushaltungen
  • 1885: 163, davon 163 evangelisch (= 100.00 %), 0 katholisch
  • 1961: 224, davon 194 evangelisch (= 86.61 %), 21 katholisch (= 9.38 %)
  • 1970: 333 Einwohner

Diagramme:

Oberlibbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1566: Amt Idstein
  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Herrschaft Idstein
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Wehen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VI (Kreisamt Langen-Schwalbach)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Wehen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden,Untertaunuskreis
  • 1968: Regierungsbezirk Darmstadt, Untertaunuskreis
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Rheingau-Taunus-Kreis

Altkreis:

Untertaunuskreis

Gericht:

  • 1787 wurde das Gericht Libbacher Grund über die Orte Ober- und Niederlibbach sowie Hambach alle zwei Jahre wechselweise in Oberlibbach und in Strinz-Margarethä abgehalten.
  • 1816: Amt Wehen
  • 1849: Justizamt Wehen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Wehen
  • 1867: Amtsgericht Wehen
  • 1945: Amtsgericht Bad Schwalbach

Gemeindeentwicklung:

Am 1.7.1971 zur Gemeinde Hünstetten

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1360 werden Güter des Klosters Bleidenstadt, die von Siegfried von Wehen herrühren, genannt.

Zehntverhältnisse:

1402 ist der halbe Zehnte von Kloster Bleidenstadt an Peter von Hambach verpfändet. 1527 verklagt das Kloster den Ort wegen des Zehnthafers.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Zum Kirchspiel Bleidenstadt bzw. Strinz-Margaretha gehörig

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Oberlibbach, Rheingau-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10811> (Stand: 16.10.2018)