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Historisches Ortslexikon

Oberlemp

Stadtteil · 244 m über NN
Gemeinde Aßlar, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

11 km nordwestlich von Wetzlar

Lage und Verkehrslage:

Am Lempbach gelegen

Ersterwähnung:

845

Vorbemerkung Historische Namensformen:

Da die Belege aus dem Lorscher Codex keine Differenzierung vornehmen, sind sie auch bei Niederlemp aufgeführt.

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3460436, 5612571
UTM: 32 U 460377 5610766
WGS84: 50.647405° N, 8.439565° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532001050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1834 (Morgen): 1790, davon 914 Wald
  • 1885 (Hektar): 414, davon 138 Ackerland (= 33.33 %), 39 Wiesen (= 9.42 %), 214 Holzungen (= 51.69 %)
  • 1961 (Hektar): 460, davon 252 Wald (= 54.78 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1834: 215 evangelische Einwohner
  • 1961: 341, davon 314 evangelisch (= 92.08 %), 27 katholisch (= 7.92 %)
  • 1970: 402 Einwohner

Diagramme:

Oberlemp: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Hohensolms
  • 1816: Königreich Preußen, Provinz Niederrhein, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Braunfels
  • 1822: Königreich Preußen, Rheinprovinz, Regierungsbezirk Koblenz, Kreis Wetzlar
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Wetzlar
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Wetzlar

Gericht:

  • 1815: standesherrliches Justizamt Hohensolms
  • 1849: Kreisgericht Wetzlar
  • 1879: Amtsgericht Ehringshausen
  • 1968: Amtsgericht Wetzlar

Herrschaft:

Im Zuge des solmsischen Teilungsvertrages des Jahres 1432 kommt Oberlemp an Graf Johann von Solms (Solmser Urkunden 1 Nr. 996).

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 zur Stadt Aßlar

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 845 schenken Thiolf und seine Gattin Gerlint dem Kloster Lorsch vier Huben und ihr gesamtes Zubehör an beweglicher Habe in dem Ort Lemp.
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1618 zum Kirchspiel von Altenkirchen gehörig

Sendpflichtig nach Altenkirchen

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Landgrafschaft Hessen ab 1526.

Reformierter Bekenntniswechsel: 1606, 1624 wieder lutherisch

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Oberlemp, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/7888> (Stand: 29.4.2024)