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Historisches Ortslexikon

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5716 Oberreifenberg
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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Landgrafschaft Hessen-Homburg 1828 – 1. Amt Homburg [westlicher Teil]

Niederreifenberg

Ortsteil · 545 m über NN
Gemeinde Schmitten, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

14 km nordwestlich von Bad Homburg

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 3,2 km südwestlich von Schmitten.

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3459277, 5567594
UTM: 32 U 459218 5565807
WGS84: 50.243012° N, 8.428069° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434009050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 398, davon 40 Acker (= 10.05 %), 86 Wiesen (= 21.61 %), 258 Holzungen (= 64.82 %)
  • 1961 (Hektar): 415, davon 318 Wald (= 76.63 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 620, davon 3 evangelisch (= 0.48 %), 617 katholisch (= 99.52 %)
  • 1961: 1189, davon 106 evangelisch (= 8.92 %), 1067 katholisch (= 89.74 %)
  • 1970: 1346 Einwohner

Diagramme:

Niederreifenberg: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Waldbott von und zu Bassenheim, Reichsherrschaft Reifenberg
  • 1806: Herzogtum Nassau, Herrschaft Reifenberg
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1919: Hilfskreis Königstein in der französischen Besatzungszone
  • 1928: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Main-Taunus-Kreis
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Main-Taunus-Kreis

Gericht:

  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen
  • 1879: Amtsgericht Königstein

Herrschaft:

Im Jahre 1803 fiel die Herrschaft Reifenberg-Cransberg, zu dem die Orte Oberreifenberg, Niederreifenberg, Seelenberg, Schmitten und Arnoldshain sowie die Orte Kransberg, Wernborn, Friedrichsthal und Pfaffenwiesbach gehörten, an das Herzogtum Nassau.

Gemeindeentwicklung:

Der Ort Reifenberg wird 1848 im Rahmen einer nassauischen Verwaltungsverfügung in Nieder- und Oberreifenberg aufgeteilt. Vom 1.4.1939-1.10.1948 und vom 31.12.1971-31.7.1972 erneuter, vorübergehender Zusammenschluss von Niederreifenberg und Oberreifenberg zur Gemeinde Reifenberg, Main-Taunus-Kreis. Am 1.8.1972 wird diese im Zuge der hessischen Gebietsreform wieder aufgelöst und die Ortsteile Nieder- und Oberreifenberg mit anderen Gemeinden zur Gemeinde Schmitten (Hochtaunuskreis) zusammengeschlossen.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Ab Anfang des 13. Jahrhunderts zur Pfarrei Arnoldshain gehörig

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Herrschaft Reifenberg um 1527.

Katholischer Bekenntniswechsel: 1621

Kirchliche Mittelbehörden:

Ab 1107 zum Mainzer Archidiakonat St. Peter, Dekanat Eschborn gehörig

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Niederreifenberg, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11590> (Stand: 16.10.2018)