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5616 Grävenwiesbach
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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Herzogtum Nassau 1819 – 16. Kleeberg

Mönstadt

Ortsteil · 300 m über NN
Gemeinde Grävenwiesbach, Hochtaunuskreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

Mönstadt liegt 22,6 km nordwestlich von Bad Homburg.

Lage und Verkehrslage:

Der Ort liegt 2,3 km östlich von Grävenwiesbach.

Historische Namensformen:

  • Mönstadt (1530) (W: 135, 168).

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3459282, 5583773
UTM: 32 U 459224 5581980
WGS84: 50.388454° N, 8.426393° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

434004050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 510, davon 132 Acker (= 25.88 %), 37 Wiesen (= 7.25 %), 317 Holzungen (= 62.16 %)
  • 1961 (Hektar): 511, davon 318 Wald (= 62.23 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 200, davon 199 evangelisch (= 99.50 %), 1 katholisch (= 0.50 %)
  • 1961: 296, davon 271 evangelisch (= 91.55 %), 25 katholisch (= 8.45 %)
  • 1970: 301

Diagramme:

Mönstadt: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt oder Grafschaft Usingen
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Usingen, Kirchspiel Grävenwiesbach
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk VII (Kreisamt Idstein)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Usingen
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
  • 1886: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Usingen
  • 1932: Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Usingen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Usingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis

Altkreis:

Usingen

Gericht:

  • 1816: Amt Usingen
  • 1849: Justizamt Usingen
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Usingen
  • 1867: Amtsgericht Usingen

Herrschaft:

Mönstadt gehörte zum Herrschaftsbereich der Grafen von Isenburg und Diez.

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform mit anderen Gemeinden zur neu gebildeten Gemeinde Grävenwiesbach zusammengeschlossen.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Seit 1388 wahrscheinlich zur Pfarrei Grävenwiesbach gehörig.

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg ab 1526.

Kirchliche Mittelbehörden:

Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Grävenwiesbach-Eschbach

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Mönstadt, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11389> (Stand: 16.10.2018)