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Historisches Ortslexikon

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KDR 100, TK25 1900 ff.
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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 95. Steinau

Marborn

Stadtteil · 235 m über NN
Gemeinde Steinau an der Straße, Main-Kinzig-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

8,8 km südwestlich von Schlüchtern

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3529857, 5576077
UTM: 32 U 529770 5574286
WGS84: 50.319925° N, 9.418181° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

435028030

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 534, davon 211 Acker (= 39.51 %), 74 Wiesen (= 13.86 %), 204 Holzungen (= 38.20 %)
  • 1961 (Hektar): 535, davon 30 Wald (= 5.61 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1812: 47 Feuerstellen mit 310 Einwohnern
  • 1885: 395, davon 14 evangelisch (= 3.54 %), 381 katholisch (= 96.46 %)
  • 1961: 518, davon 20 evangelisch (= 3.86 %), 497 katholisch (= 95.95 %)
  • 1970: 536

Diagramme:

Marborn: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • Dorf des huttischen Grundes;
  • 1787: Freiherr von Hutten zum Stolzenberg, Huttischer Grund (Mannlehen von der Grafschaft Hanau)
  • 1789: Fürstabtei Fulda, Amt Ürzell
  • 1803: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Amt Salmünster
  • 1806-1810: Primatialstaat Karl Theodor von Dalbergs im Rheinbund, Fürstentum Fulda, Amt Salmünster
  • 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Salmünster
  • 1816: Kurfürstentum Hessen, Großherzogtum Fulda, Stadt und Amt Salmünster
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Salmünster
  • 1830: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Schlüchtern
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis

Altkreis:

Schlüchtern

Gericht:

  • Amtsgericht Steinau
  • 1822: Justizamt Salmünster (Gericht Romsthal)
  • 1850: Justizamt Steinau
  • 1867: Amtsgericht Steinau
  • 1968: Amtsgericht Schlüchtern

Gemeindeentwicklung:

Seit 01.12.1969 Ortsteil der Stadt Steinau an der Straße.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Dorf des hüttischen Grundes, an dem die von Hutten und das Stift Fulda Anteil besassen

Ortsadel:

1348-1459

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Katholische Pfarrei Salmünster

Bekenntniswechsel:

Der Ort blieb katholisch.

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule

Wirtschaft

Mühlen:

Mühle am Ulmbach im 16. Jahrhundert

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Marborn, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11429> (Stand: 31.3.2022)