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Weitere Informationen

Mandeln

Ortsteil · 364 m über NN
Gemeinde Dietzhölztal, Lahn-Dill-Kreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

12,5 km nordöstlich von Dillenburg

Ersterwähnung:

800

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa (800)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3453529, 5635327
UTM: 32 U 453473 5633513
WGS84: 50.851443° N, 8.339043° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

532005020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 615, davon 152 Acker (= 24.72 %), 79 Wiesen (= 12.85 %), 311 Holzungen (= 50.57 %)
  • 1961 (Hektar): 611, davon 122 Wald (= 19.97 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1885: 547, davon 546 evangelisch (= 99.82 %), 1 katholisch (= 0.18 %)
  • 1961: 977, davon 867 evangelisch (= 88.74 %), 89 katholisch (= 9.11 %)
  • 1970: 1108 Einwohner

Diagramme:

Mandeln: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 800: Perfgau (in pago Pernaffa)
  • 1787: Fürst zu Nassau-Diez, Dillenburg, Hadamar und Siegen (Nassau-Oranien), Fürstentum Dillenburg, Amt Ebersbach
  • 1806-1813: Großherzogtum Berg, Departement der Sieg, Arrondissement Dillenburg, Kanton Dillenburg, Amt Ebersbach
  • 1813: Fürstentum Nassau-Oranien, Amt Ebersbach
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Dillenburg
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk I (Kreisamt Herborn)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Dillenburg
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Dillenburg
  • 1933: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Dillkreis
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis

Altkreis:

Dillkreis

Gericht:

  • bis 1816: Amt Ebersbach
  • 1816: Amt Dillenburg
  • 1849: Justizamt Dillenburg
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Dillenburg
  • 1867: Amtsgericht Dillenburg

Gemeindeentwicklung:

Am 1.4.1972 wurde Mandeln im Zuge der hessischen Gebietsreform in die Gemeinde Dietzhölztal eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 800 schenken ein Mann namens Larger und seine Ehefrau Duda dem Kloster Lorsch drei Mansen (Hofgüter), 3 Hufen und fünf Hörige im Dorf Mandeln im Perfgau.
Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1590 Kapelle

Pfarrzugehörigkeit:

1590 zum Kirchspiel Bergebersbach

Diakonische Einrichtung:

Nach Wegweiser für die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau. Ausgabe von 1954 besteht ein Kindergarten mit 1 Kraft

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation in der Grafschaft Nassau-Dillenburg ab 1533

Reformierter Bekenntniswechsel: um 1575

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Mandeln, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/8256> (Stand: 27.3.2026)