Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Historisches Ortslexikon
- Messtischblatt
- 5816 Königstein (Taunus)
- Moderne Karten
- Kartenangebot der Landesvermessung
- Topografische Karten
- KDR 100, TK25 1900 ff.
- Historische Karten
- Herzogtum Nassau 1819 – 42. Königstein
Herzogtum Nassau 1819 – 43. Oberursel
Mammolshain
-
Stadtteil · 280 m über NN
Gemeinde Königstein im Taunus, Hochtaunuskreis
- Siedlung ↑
-
Ortstyp:
Dorf
-
Lagebezug:
11 km südwestlich von Bad Homburg.
-
Lage und Verkehrslage:
Der Ort liegt 2,4 km südöstlich von Königstein am Taunus.
-
Historische Namensformen:
- Meinboldeshaen, in (1191) (UB Mainz 2, Nr. 557, S. 922-924)
-
Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3463887, 5559595
UTM: 32 U 463827 5557811
WGS84: 50.171402° N, 8.493453° O OpenLayers - Statistik ↑
-
Ortskennziffer:
434005030
-
Flächennutzungsstatistik:
- 1885 (Hektar): 342, davon 113 Acker (= 33.04 %), 13 Wiesen (= 3.80 %), 194 Holzungen (= 56.73 %)
- 1961 (Hektar): 342, davon 146 Wald (= 42.69 %)
-
Einwohnerstatistik:
- 1885: 274, davon 12 evangelisch (= 4.38 %), 262 katholisch (= 95.62 %)
- 1939: 673
- 1961: 1567, davon 598 evangelisch (= 38.16 %), 848 katholisch (= 54.12 %)
- 1970: 1786
-
Diagramme:

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. - Verfassung ↑
-
Verwaltungsbezirk:
- 1787: Kurfürstentum Mainz, Oberamt Höchst und Königstein, Amtsvogtei Königstein
- 1803: Fürstentum Nassau-Usingen, Oberamt Höchst und Königstein, Amtsvogtei Königstein
- 1806: Herzogtum Nassau, Amt Königstein
- 1816: Herzogtum Nassau, Amt Königstein
- 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk IX (Kreisamt Höchst)
- 1854: Herzogtum Nassau, Amt Königstein
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Wiesbaden, Obertaunuskreis
- 1919: Hilfskreis Königstein in der französischen Besatzungszone
- 1928: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Obertaunuskreis
- 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Hochtaunuskreis
-
Altkreis:
Obertaunuskreis
-
Gericht:
- 1816: Amt Königstein
- 1849: Justizamt Königstein
- 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Königstein
- 1867: Amtsgericht Königstein
-
Gemeindeentwicklung:
Am 1.8.1972 im Zuge der hessischen Gebietsreform als Stadtteil in die neu gebildete Stadtgemeinde Königstein im Taunus eingegliedert.
- Besitz ↑
-
Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- 1191 nimmt Erzbischof Konrad von Mainz das Kloster Retters nach dem Vorbild Erzbischof Heinrichs in seinen Schutz und bestätigt seinen Besitz u.a. in Mammolshain
- Kirche und Religion ↑
-
Bekenntniswechsel:
Einführung der Reformation in der Grafschaft Königstein durch Ludwig von Stolberg ab 1536.
Katholischer Bekenntniswechsel: ab 1604
- Kultur ↑
-
Schulen:
1724 Schulbau einschließlich Backhaus
1881/82 Neubau der Volksschule
seit 1966 nur noch Grundschule
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Weidenbach, Nassauische Territorien vom Besitzstande unmittelbar vor der französischen Revolution bis 1866, in: Annalen des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung 10 (1870), online
- Zitierweise ↑
- „Mammolshain, Hochtaunuskreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/11573> (Stand: 14.5.2023)

