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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 30. Hirschhorn

Weitere Informationen

Löhrbach

Ortsteil · 360 m über NN
Gemeinde Birkenau, Landkreis Bergstraße 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

13,5 km südöstlich von Heppenheim

Lage und Verkehrslage:

Straßendorf geringer Siedlungsdichte zwischen Weinheim und Wald-Michelbach im Tal des Kallstädter Baches. L 3408 verläuft durch den Ort.

Historische Namensformen:

  • Lerlebach (1071)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3482932, 5489949
UTM: 32 U 482864 5488193
WGS84: 49.546097° N, 8.763111° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

431004040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 1891, davon 1042 Acker, 321 Wiesen, 496 Wald
  • 1961 (Hektar): 473, davon 142 Wald (= 30.02 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1829: 309 Einwohner
  • 1961: 655, davon 60 evangelisch (= 9.16 %), 594 katholisch (= 90.69 %)
  • 1970: 755 Einwohner

Diagramme:

Löhrbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift, Oberamt Starkenburg, Amtsvogtei Fürth, Cent Abtsteinach
  • 1803: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Provinz Starkenburg, Amtsvogtei Fürth
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Fürth
  • 1812: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Wald-Michelbach
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Wald-Michelbach
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Lindenfels
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim (Umbenennung)
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Heppenheim
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Lindenfels
  • 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim
  • 1938: Deutsches Reich, Land Hessen, Landkreis Bergstraße (Umbenennung)
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Bergstraße
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Bergstraße

Altkreis:

Bergstraße

Gericht:

  • 1821: Landgericht Fürth
  • 1853: Landgericht Wald-Michelbach
  • 1879: Amtsgericht Wald-Michelbach
  • 1968: Amtsgericht Fürth

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 zur Gemeinde Birkenau. Am 1. August 1972 wurde Schnorrenbach als Teil des Ortsbezirks Löhrbach in die Gemeinde Birkenau eingegliedert.

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • Vor der Reformation Wallfahrtskapelle

Pfarrzugehörigkeit:

Mörlenbach

Patronat:

Kloster Lorsch

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.

Wiederholter Bekenntniswechsel: zunächst lutherisch, ab 1563 unter Kurfürst Friedrich III. von der Pfalz reformiert, ab 1576 unter Kurfürst Ludwig VI. lutherisch, ab 1583 durch Pfalzgraf Johann Kasimir reformiert.

Katholischer Bekenntniswechsel: 1624, 1631 unter den Schweden wieder reformiert, 1635 wieder katholisch

Kirchliche Mittelbehörden:

Archidiakonat Neuhausen, Landkapitel Weinheim

Kultur

Schulen:

1910, einklassige Volksschule, Schulhaus von 1876

Wirtschaft

Mühlen:

1071, 1654: Mühle

Heinz Reitz (s. Literatur) hat 1 Mühle verzeichnet

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Löhrbach, Landkreis Bergstraße“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13126> (Stand: 29.4.2024)