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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 16. Büdingen

Weitere Informationen

Lißberg

Stadtteil · 180 m über NN
Gemeinde Ortenberg, Wetteraukreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

9,5 km nordwestlich von Büdingen

Lage und Verkehrslage:

3 km nordöstlich von Ortenberg.

Bahnhof der Eisenbahnlinie Glauburg/Stockheim – Lauterbach ("Oberwaldbahn") (Inbetriebnahme der Strecke 1.10.1888) bis Stilllegung der Strecke 1984.

Historische Namensformen:

  • Lissberg

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Burgen und Befestigungen:

  • Südwestlich des Dorfes Burgruine mit unregelmäßigem, fünfeckigem Grundriss

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3506008, 5582129
UTM: 32 U 505931 5580336
WGS84: 50.375056° N, 9.083408° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

440019060

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 2792, davon 504 Acker, 580 Wiesen, 1579 Wald
  • 1961 (Hektar): 703, davon 384 Wald (= 54.62 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 757, davon 638 evangelisch (= 84.28 %), 74 katholisch (= 9.78 %)
  • 1970: 821 Einwohner

Diagramme:

Lißberg: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt (Anteil am Fürstentum Oberhessen), Amt Lißberg
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Lißberg
  • 1820-1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Lißberg
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Nidda
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
  • 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis

Altkreis:

Büdingen

Herrschaft:

1821: Landgericht Ortenberg

1879: Amtsgericht Ortenberg

1968: Amtsgericht Büdingen

Gemeindeentwicklung:

1961 Stadt Lißberg

Am 1.7.1971 zur Stadt Ortenberg

Kirche und Religion

Ortskirchen:

  • 1344: Kirche
  • 1549: Kaplanei, nach Auflösung 1612 wieder eingerichtet

Pfarrzugehörigkeit:

Bis Mitte des 17. Jahrhunderts Filial von Schwickartshausen. 1631 Einrichtung einer Pfarrei.

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Schwickartshausen, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Schwickhartshausener Pfarrer Andreas Ulichius ab 1536.

Erster eigener evangelischer Kaplan: Balthasar Steiffernes vor 1570, erster eigener evangelischer Pfarrer: Heinrich Heiderich von Mainz 1631-1635

Kultur

Schulen:

1603 übernimmt die Gemeinde einen Lehrer aus Ortenberg; 1612 Einrichtung einer Kaplanei mit Verpflichtung Schule zu halten; 1910 einklassige Volksschule, Schulhaus von 1899

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Wirtschaft

Mittelpunktfunktion:

Zum Amt Lißberg gehörten 1787 die Orte Bobenhausen I, Eckartsborn, Effolderbach (2/6), Lißberg (Stadt), Schwickartshausen und Breitenhaide.

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Lißberg, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12137> (Stand: 29.4.2024)