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Weitere Informationen

Lardenbach

Stadtteil · 279 m über NN
Gemeinde Grünberg, Landkreis Gießen 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

6,5 km östlich von Grünberg

Lage und Verkehrslage:

Geschlossenes Dorf mit regellosem Grundriss am Süd-Ufer des Lardenbachs an leicht ansteigendem Hang. Kirche in zentraler Lage. Auf dem jenseitigen Bachufer, siedlungsmäßig kaum getrennt, Klein ? Eichen

Straße Weickartshain - Sellnrod

Ersterwähnung:

1036/51

Historische Namensformen:

Bezeichnung der Siedlung:

  • villa 1036/51
  • Dorf 1432

Älteste Gemarkungskarte:

1940

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3503480, 5605443
UTM: 32 U 503404 5603641
WGS84: 50.584663° N, 9.048085° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

531006060

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 1250, davon 673 Acker, 281 Wiesen, 236 Wald
  • 1961 (Hektar): 312, davon 61 Wald. (Gemarkung von Stockhausen: 228, davon 135 Acker, 42 Wiesen, 51 Wald).

Einwohnerstatistik:

  • 1631: 28 Untert.
  • 1834: 311 Einwohner
  • 1885: 322 Einwohner
  • 1925: 411 Einwohner
  • 1939: 325 Einwohner
  • 1950: 535 Einwohner
  • 1961: 420 Einwohner
  • 1830: 286 evangelische Einwohner
  • 1961: 365 evangelische, 54 römisch-katholische Einwohner
  • 1961 (Erwerbspers.): 94 Land- und Forstwirtsch., 86 Prod. Gewerbe, 23 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 13 Dienstleistung(en) und Sonstige

Diagramme:

Lardenbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1341, 1432 und später: Gericht (Amt) Laubach
  • 1787: Grafschaft Solms-Laubach (Anteil an der Herrschaft Münzenberg), Amt Laubach
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Laubach (zur Standesherrschaft Solms gehörig)
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Laubach (zur Standesherrschaft Solms gehörig)
  • 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Hungen
  • 1837: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Grünberg
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Gießen
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Schotten
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Schotten
  • 1938: Deutsches Reich, Land Hessen, Landkreis Gießen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Gießen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Gießen
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen

Altkreis:

Gießen

Gericht:

  • 1822: Landgericht
  • seit 1879: Amtsgericht Hungen

Herrschaft:

Im Zuge des solmsischen Teilungsvertrages des Jahres 1432 kommt Lardenbach als Zubehör von Laubach an Graf Johann von Solms (Solmser Urkunden 1 Nr. 996).

Gemeindeentwicklung:

Am 01.02.1971 Eingemeindung nach Grünberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

Bis 1036-51 bei Laubach eingepfarrt, seitdem bei Groß-Eichen (Kreis Alsfeld) (Urkundenbuch der Reichsabtei Hersfeld 1,1 Nr. 98)

bis 1717 Filial von Freienseen, 1717 zur Pfarrei erhoben, eingepfarrt: Solms-Ilsdorf, Flensunger Hof (bis 1915)

1954: Solms-Ilsdorf eingepfarrt, später Filiale von Freienseen

Patronat:

Solms-Laubach

Bekenntniswechsel:

Da bis 1717 Filial von Freienseen, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Freienseener Pfarrer Sintrum Lutz Mitte des 16. Jahrhunderts.

Kultur

Schulen:

Schule vor dem Dreißigjährigen Krieg vorhanden; 1910 einklassige Volksschule, Schulhaus von 1887

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Lardenbach, Landkreis Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/10370> (Stand: 29.4.2024)