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5326 Tann
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KDR 100, TK25 1900 ff.

Lahrbach

Stadtteil · 380 m über NN
Gemeinde Tann (Rhön), Landkreis Fulda 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

16,5 km südöstlich von Hünfeld

Lage und Verkehrslage:

Durch den Ort verläuft die Bundesstraße B278. Weiterer Anschluss an das Straßenverkehrsnetz besteht über die Landesstraße L3174 (Richtung Neustädtges).

Ersterwähnung:

15. Jahrhundert

Siedlungsentwicklung:

15. Jahrhundert: wüst

1591: Hof

Bezeichnung der Siedlung:

  • Hof (1591)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3571149, 5610014
UTM: 32 U 571046 5608209
WGS84: 50.621432° N, 10.004352° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

631023040

Flächennutzungsstatistik:

  • 1885 (Hektar): 448, davon 210 Acker (= 46.88 %), 122 Wiesen (= 27.23 %), 45 Holzungen (= 10.04 %)
  • 1961 (Hektar): 447, davon 61 Wald (= 13.65 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1803: 94 Häuser mit 484 Seelen (Gersf. Akten 376)
  • 1885: 425, davon 20 evangelisch (= 4.71 %), 405 katholisch (= 95.29 %)
  • 1961: 537, davon 41 evangelisch (= 7.64 %), 494 katholisch (= 91.99 %)
  • 1970: 543

Diagramme:

Lahrbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1789: Fürstbistum Würzburg, Amt Hilders
  • 1802-1806: Kurfürstentum bzw. Königreich Bayern, Landgericht Hilders
  • 1806-1813: Großherzogtum Würzburg, Landgericht Hilders
  • 1814-1816: Königreich Bayern, Landgerichtsbezirk Hilders
  • 1817-1837: Königreich Bayern, Untermainkreis, Landgerichtsbezirk Hilders
  • 1838-1861: Königreich Bayern, Regierung Unterfranken und Aschaffenburg, Landgerichtsbezirk Hilders
  • 1862-1866: Königreich Bayern, Regierungsbezirk Unterfranken, Bezirksamt Gersfeld
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Gersfeld
  • 1932: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda

Altkreis:

Fulda

Gericht:

  • (1804) 1814: Landgericht Hilders
  • 1867: Amtsgericht Hilders
  • 1945: Amtsgericht Fulda (Zweigstelle Hilders)

Gemeindeentwicklung:

Am 31.12.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform als Stadtteil der neu gebildeten Stadtgemeinde Tann (Rhön) eingegliedert.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • Lahrbach war im 15. Jahrhundert eine Wüstung, 1591 ein Hof, den die von der Tann von Hersfeld zu Lehen trugen (Rev.).
  • Um 1600 gehörte es zum würzburgischen Amt Auersberg (Gersf. Akten 46).
Kirche und Religion

Bekenntniswechsel:

Trotz großer Anhängerschaft innerhalb der Bevölkerung konnte sich die Reformation in der Fürstabtei Fulda nicht durchsetzen. Der Ort blieb katholisch.

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Lahrbach, Landkreis Fulda“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/6260> (Stand: 4.4.2022)