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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 12. Schotten

Weitere Informationen

Kohden

Stadtteil · 135 m über NN
Gemeinde Nidda, Wetteraukreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

17 km nordwestlich von Büdingen

Lage und Verkehrslage:

Haltepunkt der Eisenbahnlinie Nidda-Schotten bis zur Stilllegung der Strecke 1960.

Ersterwähnung:

1187

Historische Namensformen:

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3500827, 5587603
UTM: 32 U 500752 5585808
WGS84: 50.424296° N, 9.010588° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

440016070

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 2303, davon 898 Acker, 370 Wiesen, 878 Wald (gemeinsame Gemarkung mit Salzhausen)
  • 1961 (Hektar): 237, davon 6 Wald (= 2.53 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1961: 706, davon 551 evangelisch (= 78.05 %), 136 katholisch (= 19.26 %)
  • 1970: 795 Einwohner

Diagramme:

Kohden: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Amt (Grafschaft) Nidda und Lißberg, Amt Nidda
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Nidda
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Nidda
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Nidda
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Nidda
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
  • 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Büdingen
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Büdingen
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis

Altkreis:

Büdingen

Gericht:

  • 1821: Landgericht Nidda
  • 1879: Amtsgericht Nidda

Gemeindeentwicklung:

Am 1.4.1900 Ausgliederung von Bad Salzhausen

Am 1.12.1970 zur Stadt Nidda

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1187 überträgt Graf Berthold I. von Nidda den Johannitern in Nidda Güterbesitz in Kohden.

Zehntverhältnisse:

1187 überträgt Graf Berthold I. von Nidda den Johannitern in Nidda den kleinen Zehnten in Kohden.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1577 zum Kirchspiel von Nidda gehörig

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Nidda, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Niddaer Pfarrer Johannes Pistorius ab 1526.

Kultur

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles):

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Kohden, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12133> (Stand: 29.4.2024)