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Historisches Ortslexikon
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- 5622 Steinau
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
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- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 90. Hintersteinau
Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 95. Steinau
Klesberg
-
Stadtteil · 410 m über NN
Gemarkung Ürzell, Gemeinde Steinau an der Straße, Main-Kinzig-Kreis
- Siedlung ↑
-
Ortstyp:
Dorf
-
Lagebezug:
7,5 km nordwestlich von Schlüchtern
-
Siedlungsentwicklung:
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf wüst.
-
Historische Namensformen:
- Clefesberg (1118)
- Clesberg (1331)
- Klösberg (1818)
-
Bezeichnung der Siedlung:
- vicus (1331);
-
Koordinaten:
Gauß-Krüger: 3531825, 5584774
UTM: 32 U 531738 5582980
WGS84: 50.398006° N, 9.446548° O OpenLayers - Statistik ↑
-
Ortskennziffer:
43502809003
-
Einwohnerstatistik:
- um 1673: 12 Haushaltungen
- 1789: 8 Nachbarn
- 1812: 8 Feuerstellen, 68 Seelen
- 1895: 11 Häuser mit 68 Bewohnern
- Verfassung ↑
-
Verwaltungsbezirk:
- 1787: Fürstabtei Fulda, Amt Ürzell
- 1803: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Amt Ürzell
- 1806-1810: Primatialstaat Karl Theodor von Dalbergs im Rheinbund, Fürstentum Fulda, Amt Salmünster
- 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Salmünster
- 1816: Kurfürstentum Hessen, Großherzogtum Fulda, Stadt und Amt Salmünster
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Salmünster
- 1830: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
- 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
- 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
- 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Schlüchtern
- 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis
-
Altkreis:
Schlüchtern
-
Gericht:
- Dorf des trimbergischen Gerichts Schlüchtern, allerdings 1538-1542 nicht unter den Orten des Gerichts geführt
- Besitz ↑
-
Grundherrschaft und Grundbesitzer:
- Der Besitz derer von Hutten in Klesberg ging 1440 auf die von Mörle genannt Beheim über.
- 1673 Hof derer von Thüngen, die ihn 1648 an Fulda verkauften.
- Kirche und Religion ↑
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Ortskirchen:
- 1486 Stiftung einer Kapelle durch Kunigunde von Mörle
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Patrozinien:
- Maria
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Pfarrzugehörigkeit:
1492 zur Pfarrei Hintersteinau gehörig.
Nach 1684 Filiale von Ulmbach.
-
Bekenntniswechsel:
Da Filial von Hintersteinau, Einführung der Reformation vermutlich unter dem Hintersteinauer Pfarrer Hiob Hopf ab 1543.
Katholischer Bekenntniswechsel: 1684
- Nachweise ↑
-
Literatur:
- Zitierweise ↑
- „Klesberg, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/12644> (Stand: 14.8.2023)

