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Großherzogtum Hessen 1823-1850 – 30. Hirschhorn

Weitere Informationen

Aschbach

Ortsteil · 370 m über NN
Gemeinde Wald-Michelbach, Landkreis Bergstraße 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

17 km südöstlich von Heppenheim

Ersterwähnung:

1403

Historische Namensformen:

  • Aspach (1403, 1431, 1437)
  • Aßbach (1527)
  • Eschbach (1682)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung:

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3489255, 5493201
UTM: 32 U 489184 5491443
WGS84: 49.575482° N, 8.850394° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

431021020

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 1002, davon 239 Acker, 110 Wiesen, 632 Wald
  • 1961 (Hektar): 470, davon 372 Wald (= 79.15 %)

Einwohnerstatistik:

  • 1829: 232 Einwohner
  • 1961: 824, davon 112 evangelisch (= 13.59 %), 701 katholisch (= 85.07 %)
  • 1970: 961 Einwohner

Diagramme:

Aschbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift, Oberamt Starkenburg, Amtsvogtei Fürth, Gericht Hartenrod
  • 1803: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Provinz Starkenburg, Amtsvogtei Fürth
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Fürth
  • 1812: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Wald-Michelbach
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Wald-Michelbach
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Lindenfels
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim (Umbenennung)
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Heppenheim
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Lindenfels
  • 1874: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Heppenheim
  • 1938: Deutsches Reich, Land Hessen, Landkreis Bergstraße (Umbenennung)
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Bergstraße
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Bergstraße

Altkreis:

Bergstraße

Gericht:

  • 1821: Landgericht Fürth
  • 1853: Landgericht Wald-Michelbach
  • 1879: Amtsgericht Wald-Michelbach
  • 1968: Amtsgericht Fürth

Gemeindeentwicklung:

1.4.1939 Eingliederung der Gemeinde Dürr-Ellenbach. Am 1.10.1971 zur Gemeinde Wald-Michelbach

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1803 an Hessen
Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

1611 zu Waldmichelbach

Bekenntniswechsel:

Da Filial von Waldmichelbach, Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.

Katholischer Bekenntniswechsel

Kultur

Schulen:

1910 einklassige Volksschule, Schulhaus früheres Bauernhaus

Wirtschaft

Mühlen:

1480 fällt ein Malter Zinshafer von der Mühle zu Aspach an Kurmainz

1825: 1 eigentümliche Mahl- und Scheelmühle, 1 eigentümliche Papiermühle, 2 Eisenhämmer mit je 6 Wasserrädern

Heinz Reitz (s. Literatur) hat 4 Mühlen verzeichnet: Ehem. Papiermühle, Jägersmühle, Unterer Hammer, Ehem. Oberer Hammer

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Aschbach, Landkreis Bergstraße“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/13048> (Stand: 29.4.2024)