Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 1919-1920: Gießener und Marburger Studenten als Zeitfreiwillige
    Die deutsche Regierung hofft, mithilfe von Freiwilligenverbänden „Anarchie“ und „Bürgerkrieg“ bekämpfen zu können. Bereits im März 1919 gibt es einen Aufruf, der gezielt Studenten anspricht. Die Reichswehr-Brigade 11 in Kassel ordnet im Oktober 1919 die Schaffung eines Studentenkorps in Marburg an, das für „den Fall dringender Not und Gefahr […], wenn die Kräfte der Polizei und ... »Details
  2. Januar 1919: Begründung der politischen Zeitschrift „Das Tribunal“ in Darmstadt
    Der Student Carlo Mierendorff (1897–1943) begründet in Darmstadt mit seinen Freunden Theodor Haubach (1896–1945) und Kasimir Edschmid (1890–1966) die politische Zeitschrift „Das Tribunal. Hessische Radikale Blätter“. Was das Revolutionstribunal des Arbeiter- und Soldatenrates nicht vermochte, „die Menschen zu revolutionieren“, wollen die Herausgeber mit geistigen Mitteln versuchen. ... »Details
  3. 11. Januar 1919: Förderung des Separatismus im Rheinland
    Der französische Ministerpräsident Georges Clemenceau (1841–1929) reicht ein Schreiben, das vom französischen Außenminister Stéphen Pichon (1857–1933) abgefasst wurde, an den Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte Marschall Ferdinand Foch (1851–1929) weiter. Darin schlägt Pichon vor, dass die französische Besatzungsmacht „mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln“ darauf ... »Details
  4. 13. Januar 1919: Korrespondent berichtet in Frankfurt über die russische Revolution
    Der Schriftsteller Alfons Paquet (1881–1944), der als erster deutscher Korrespondent das revolutionäre Russland nach der Oktoberrevolution bereist hat, spricht nach seiner Reise in Frankfurt am Main über seine Eindrücke, die er 1919 veröffentlicht, und fasst dabei seine Eindrücke in die Worte zusammen: „Alle Menschen in Moskau haben Tollkraut gegessen“. Der in Wiesbaden geborene Autor ... »Details
  5. 14. Januar 1919: Letzte Kriegsgefangene verlassen Deutschland
    Die letzten alliierten Kriegsgefangenen verlassen mehr als zwei Monate nach dem Waffenstillstand Deutschland. ... »Details
  6. 2. Hälfte Februar 1919: Schwierige Ernährungs-und Versorgungslage in Offenbach
    Die Stadtverwaltung Offenbach teilt der Bevölkerung mit, dass die rund 65.000 Bürger der Stadt ohne Kartoffeln sind und darauf angewiesen aus Gemeindebeständen auf Wochenkarten versorgt zu werden. Obwohl schon seit Wochen nur 4 Pfund für die Person und Woche ausgegeben werden können, sind infolge mangelnder Zufuhr die Vorräte nahezu erschöpft und es können, so die Meldung des Offenbacher ... »Details
  7. 19. Januar 1919: Wahlergebnisse im Volksstaat Hessen für die Wahlen zur verfassunggebenden Nationalversammlung
    Im Volksstaat Hessen entfallen bei den Wahlen zur verfassunggebenden Nationalversammlung 44,3 % der abgegebenen gültigen Stimmen auf die SPD (vier Mandate), 19 % auf die Deutsche Demokratische Partei (zwei), 17 % auf die Deutsche Zentrumspartei (zwei), 11,2 % auf die Deutsche Volkspartei (ein Mandat), 6,6 % auf die Deutschnaionale Volkspartei, die in Hessen unter dem Namen Hessische Volkspartei ... »Details
  8. 19. Januar 1919: Wahlergebnisse zur Nationalversammlung in der Arbeiterstadt Offenbach
    In der Arbeiterstadt Offenbach am Main gibt es bei den Wahlen zur Deutschen Nationalversammlung eine besonders deutliche Mehrheit für die Mehrheits-SPD und die anderen linken und demokratischen Parteien. Die beiden sozialdemokratischen Partei erreichen zusammen 62,1 % der Stimmen, die demokratischen bürgerlichen Partei (DDP und Zentrum) 28,3 %, während die rechten Parteien in Offenbach zusammen ... »Details
  9. 19. Januar 1919: Wahl zur verfassunggebenden Nationalversammlung
    Die Wahl zur Deutschen Nationalversammlung am 19. Januar 1919 war die erste reichsweite Wahl, die nach Ausrufung der Republik am 9. November 1918 stattfand. Gegenüber den vorherigen Reichstagswahlen gab zahlreiche Neuerungen. Erstmals kam ein einheitliches Wahlsystem zur Anwendung, mit dem auch Frauen das Wahlrecht erhielten. Zudem wurde das Mindestalter auf 20 Jahre herabgesetzt. Neu war ... »Details
  10. 21. Januar 1919: Einberufung der Deutschen Nationalversammlung
    Im Reichsanzeiger wird eine Verordnung der Reichsregierung veröffentlicht, mit der die Mitglieder der am 19. Januar gewählten Verfassunggebenden Deutschen Nationalversammlung für den 6. Februar nach Weimar einberufen werden. Zugleich wird der Staatssekretär des Innern, Dr. Hugo Preuß (1860–1925), durch diese Verordnung „mit den zu diesem Zwecke nötigen Vorbereitungen beauftragt“. ... »Details