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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
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- 27. August 1964: Einführung Willi Brunderts in das Amt des Frankfurter Oberbürgermeisters
Der neue Frankfurter Oberbürgermeister Prof. Dr. Willi Brundert (1912–1970; SPD), bisher Chef der Hessischen Staatskanzlei, wird in sein Amt eingeführt. Er wird Nachfolger von Oberbürgermeister Werner Bockelmann (1907–1968; SPD), der zum Deutschen Städtetag gewechselt ist. Die Einführung Willi Brunderts beendet mehrmonatige politische Auseinandersetzungen um das Amt des ... »Details - 28. August 1964: Goethe-Preis der Stadt Frankfurt an Benno Reifenberg
Der Journalist, Schriftsteller und Publizist Benno Reifenberg (1892–1970) wird in der Frankfurter Paulskirche mit dem Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main geehrt. Damit erhält zum zweiten Mal (nach Ernst Beutler 1960) ein Einwohner Frankfurts die renommierte Auszeichnung, die seit 1927 (anfangs jährlich, seit 1949 – mit einer Ausnahme – im Drei-Jahres-Rhythmus) an Persönlichkeiten ... »Details - 4. September 1964: Schwierigkeiten bei der Umbildung der Hessischen Landesregierung
Bei der Umbildung der hessischen Landesregierung (siehe 6. Juli 1964) ergeben sich unerwartete Schwierigkeiten. Der als Finanzminister vorgesehene bisherige Justiz- und Bundesratsminister Lauritz Lauritzen (1910–1980; SPD) soll Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) gebeten haben, von seiner Ernennung zum Minister der Finanzen abzusehen. Lauritzens Bitte soll mit einem in ... »Details - 5. September 1964: Eröffnung der 13. „Woche der Heimat“ in Stadtallendorf
In Stadtallendorf wird die 13. „Woche der Heimat“ eröffnet. Den Festvortrag hält der hessische Innenminister und stellvertretende Ministerpräsident Heinrich Schneider (1905–1980; SPD). Schneider betont in seiner Rede die Bedeutung des Heimat- und Selbstbestimmungsrechts der Menschen in Ost und West und die wichtige Funktion, die der „Tag der Heimat“ bzw. die „Woche der Heimat“ ... »Details - 6. September 1964: SPD untersucht Vorwürfe gegen Justizminister Lauritzen
Der Landesvorstand der SPD Hessen und die Landtagsfraktion der SPD beschäftigen sich mit den Vorwürfen gegen Justizminister Lauritz Lauritzen (1910–1980) (siehe 4. September 1964), die dessen Amtszeit als Kasseler Oberbürgermeister (bis Ende 1962) betreffen. In dieser Zeit hatte Lauritzen nach dem Beschluss der städtischen Körperschaften dem finanzschwachen Fußball-Regionalligaverein KSV ... »Details - 13. September 1964: Ministerpräsident Zinn eröffnet den hessischen Kommunalwahlkampf
Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) eröffnet auf einer Bezirksdelegierten-Konferenz der SPD in Treysa den Wahlkampf für die am 25. Oktober stattfindende Kommunalwahl in Hessen. Der Wahlkampf wird unter dem Motto „Hessen vorn – auch in den Gemeinden“ stehen. Zinn ruft als Vorsitzender des SPD-Bezirks Hessen-Nord alle Sozialdemokraten in Hessen auf, bei den Wahlen dafür ... »Details - 16. September 1964: Umbildung der Landesregierung durch Ministerpräsident Georg August Zinn
Mit der Umbildung der SPD-geführten Landesregierung mit Georg August Zinn (1901–1976) an der Spitze, übernehmen die beiden SPD-Mitglieder Albert Osswald (1919–1996) für den Bereich Finanzen und Rudi Arndt (1927–2004) im Ressort Wirtschaft und Verkehr die ministeriellen Aufgaben. Osswald wird damit an Stelle des nun mit Vorwürfen, die aus seiner Zeit als Kasseler Oberbürgermeister ... »Details - 27. September 1964: Landesparteitag der hessischen CDU in Treysa
Die hessische CDU veranstaltet ihren Landesparteitag in Treysa und eröffnet damit ihren Kommunalwahlkampf. Die Partei will dabei vor allem, wie der Landesvorsitzende Wilhelm Fay (1911–1980) vor dem Delegierten betont, „gegen die wachsende Tendenz zum Verwaltungsstaat in Hessen und für die eigene Verantwortung der Gemeinde in ihrem Tätigkeitsbereich“ eintreten. Das vordringlichste Problem ... »Details - 29. September 1964: Stiftung der Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen
Anlässlich einer Gedenkveranstaltung für den vor zwanzig Jahren von den Nationalsozialisten ermordeten ehemaligen hessischen Innenminister und Sozialdemokraten Wilhelm Leuschner stiftet Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976) die Wilhelm Leuschner-Medaille. In Artikel 1 des entsprechenden Erlasses heißt es:Als ein Zeichen, daß wir das Erbe Leuschners, das politische Erbe, das uns ... »Details - 29. September 1964: Hessen stärker als Geberland im Länderfinanzausgleich herangezogen
Der nordrhein-westfälische Finanzminister Joseph Pütz (1903–1982; CDU) weist bei der Einbringung des Landeshaushalts darauf hin, dass sich in den kommenden Jahren im Länderfinanzausgleich deutliche Verschiebungen ergeben werden. Während bis 1961 Nordrhein-Westfalen mehr als die Hälfte der an andere Länder fließenden Mittel aufgebracht habe und Hamburg etwa ein weiteres Viertel der ... »Details
