Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 25. August 1942: Luftkrieg auf hessische Städte wiederaufgenommen
    Mit einem Angriff auf Frankfurt am Main und Mainz wird der mehrere Monate unterbrochene Luftkrieg der Alliierten gegen hessische Städte wieder aufgenommen.(OV) ... »Details
  2. 27. - 28. August 1942: Schwerer Luftangriff der Royal Air Force auf Kassel
    In der Nacht vom 27. auf den 28. August greift die britische Royal Air Force (RAF) die Stadt Kassel an und wirft eine Bombenlast von mehr als 500 Tonnen ab.0=258 Tonnen Sprengbomben, einschließlich von 77 auf besonders schwere Detonationen ausgelegte 4.000 lb Luftminen, die bei der Detonation gegenüber herkömmlichen Sprengbomben eine um ein Vielfaches stärkere Druckwelle verursachen, und 309 ... »Details
  3. 27. - 28. August 1942: Absturz eines britischen Kampfflugzeugs über Istha
    Bei einer Operation der Royal Air Force zur Bombardierung Kassels in der Nacht vom 27. auf den 28. August 1942 kommt es über Istha etwa fünf Kilometer südöstlich von Wolfhagen zum Absturz eines an dem Einsatz beteiligten Kampfflugzeugs. Das Auftreffen der mit Phosphorbomben beladenen Maschine am Boden verursacht eine gewaltige Detonation. Bei dem Unfall des britischen Flugzeugs sterben außer ... »Details
  4. 28. August 1942: Der deutsch-österreichische Chemiker Richard Kuhn erhält den Goethepreis der Stadt Frankfurt
    Der in Wien geborene Chemiker und Nobelpreisträger Richard Johann Kuhn (1900–1967) erhält den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main. ... »Details
  5. September 1942: Wiederaufnahme der Euthanasiemorde in Hadamar
    Mit dem Eintreffen eines Krankentransports aus der Heil- und Pflegeanstalt Kloster Hofen wird die im Vorjahr eingestellte Euthanasie-Tötungsaktion in Hadamar wieder aufgenommen. Statt Gas werden jetzt Injektionen und Tabletten eingesetzt. ... »Details
  6. 1. September 1942: Deportation von 1110 Juden von Frankfurt nach Theresienstadt
    Mit dem Sonderzug „Da 509“ werden zum zweiten Mal in einem großen Sammeltransport Juden aus Frankfurt am Main und dem Regierungsbezirk Wiesbaden von Frankfurt-Ost aus nach Theresienstadt gebracht. Unter den 1.110 Deportierten sind 588 Juden aus Frankfurt, 356 ältere Juden aus Wiesbaden und 165 ältere Juden aus dem Regierungsbezirk Wiesbaden. Davon kommen aus dem Dillkreis 13, dem Kreis ... »Details
  7. 6. September 1942: Letzte Judendeportation aus Marburg
    Der seit Dezember 1941 dritte und letzte Sammeltransport verlässt mit 36 Juden aus Stadt und Landkreis Marburg um 10:16 Uhr Marburg. Unter den Deportierten sind auch die letzten vier Marburger Juden, darunter die damals 86-Jährige Dina Lucas, die mit den anderen nach Theresienstadt gebracht wird.(OV) ... »Details
  8. 7. September 1942: Künstler wegen „Rundfunkverbrechens“ zum Tode verurteilt
    Mit dem Gießener Schriftsteller Alfred Kaufmann (1868–1946), der später begnadigt wird, verurteilt der Volksgerichtshof in Frankfurt am Main den Kunstmaler Heinrich Will (1895–1943) wegen „Rundfunkverbrechens“ zum Tode.(OV) ... »Details
  9. 7. September 1942: Deportation von 755 Juden aus dem Regierungsbezirk Kassel nach Theresienstadt
    Mit einem Sonderzug mit der Zugnummer „Da 511“ werden 755 Juden aus dem Regierungsbezirk Kassel nach Theresienstadt deportiert. Die Menschen waren vorher in der Turnhalle der Bürgerschulen an der Kasseler Schillerstraße (in der Nähe des Hauptbahnhofs) zusammengeführt worden. Von den Deportierten kommen 323 aus Kassel selbst, vor allem aus den Altersheimen Mombachstraße und Große ... »Details
  10. 9. September 1942: Bombenangriff auf Rüsselsheim, Frankfurt und Mainz
    In der Nacht vom 8. auf den 9. September unternehmen britische Bomber einen Angriff auf Rüsselsheim, der in der Stadt 26 Menschen das Leben kostet. Der südhessische Industriestandort und die dort beheimateten Opel-Werke sind damit zum ersten Mal im Zweiten Weltkrieg Ziel alliierter Bombenangriffe. Bei der Attacke trifft eine Luftmine das direkt neben dem Opel-Werksgelände liegende ... »Details