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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
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- 1910
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- 1980
- 1990
- 2000
- 14. Februar 1828: Gründung des hessisch-preußischen Zollvereins in Berlin
Der Darmstädter Staatsrat August Hofmann (1776–1841) unterzeichnet in Berlin am 14. Februar 1828 mit dem preußischen Finanzminister Friedrich von Motz (1775–1830) die Zollunion zwischen Preußen und dem Großherzogtum Hessen. Nach den gescheiterten süddeutschen Zollplänen von Finanzminister Karl du Bos du Thil (1777–1859) entschied er sich – mit Blick auf die Getreide- und Weinexporte ... »Details - 6. April 1828: Ludwig Emil Grimm und Werner Henschel nehmen an der Feier zu Dürers 300. Todestag in Nürnberg teil
Am 30. März 1828 verließen der Bildhauer Johann Werner Henschel (1782–1850) und der mit ihm befreundete Maler Ludwig Emil Grimm (1790–1863), der jüngere Bruder von Jacob (1785–1863) und Wilhelm Grimm (1786–1859), gemeinsam Kassel, um nach Nürnberg zu reisen. Dort fanden die mehrtägigen Feierlichkeiten zu Dürer 300. Todestag statt, an denen Künstler aus ganz Deutschland teilnahmen, ... »Details - 1. Mai 1828: Die evangelische Gemeinde in Mainz erhält die St. Johanniskirche (Alter Dom) in Mainz
Im Jahr 1793 wurde die Johanniskirche, der alte, aus spätkarolingischer Zeit stammende Dom und zugleich die älteste Kirche in Mainz, säkularisiert. Sie diente anschließend 30 Jahre lang als Lager und für militärische Zweck, zunächst für die französischen Truppen, anschließend für den Deutschen Bund. ... »Details - 17. Juni 1828: Abschluss der Stadterweiterung in Wiesbaden nach dem Bebauungsplan von Christian Zais
Der für Wiesbaden von Landbaumeister Christian Zais (1770–1820) am 11. März 1818 vorgelegte Bebauungsplan, der das „Historische Fünfeck“ durch moderne, geradlinige Straßen einfassen wollte, wird am 17. Juni 1828 mit dem Ausbau der Adolphstraße sowie deren Namensänderung in „Rheinstraße“ abgeschlossen.|Nach dem Tod von Zais hatte Carl Florian Goetz (1763–1829) die Bauleitung und ... »Details - 28. Juni 1828: Exmatrikulation von Gießener Studenten
In Gießen werden am 28. Juni 1828 insgesamt 48 Verbindungsstudenten von Kanzler der Landesuniversität, Franz Joseph von Arens (1779–1855), im Zuge der „Großen Relegation“ von der Universität verwiesen. Die radikale Burschenschaft der „Schwarzen“ unter Karl Follen (1795–1840), eine Teilgruppe der „Teutschen Lesegesellschaft“, die einen Einheitsstaat forderte, wurde von ... »Details - 1. Juli 1828: Erste Beisetzung auf dem Neuen Hauptfriedhof Frankfurt
Da der alte Peterskirchhof in Frankfurt am Main als Friedhof zu Beginn des 19. Jahrhunderts nicht mehr ausreichend war, beginnen schon unter der französischen Besetzung die Diskussionen um einen neuen Friedhof außerhalb der Stadtgrenzen. Für die Friedhofsverlegung aus hygienischen Gründen engagierte sich vor allem der Arzt Dr. Georg Friedrich Hoffmann (1764–1848) in mehreren Publikationen. ... »Details - 18. September 1828: Knoblauch & Schiele produzieren Leuchtgas in Frankfurt
Als viertes deutsches Gaswerk (nach Dresden, Hannover und Berlin) nimmt die Gasfabrik Knoblauch & Schiele in der Mainzer Landstraße in Frankfurt am Main am 18. September 1828 den Probebetrieb auf.|Nach langem Ringen mit dem Senat war Johann Christian Carl Knoblauch (1789–1878) und Johann Remigius Schiele (1795–1861) 1827 die Gasproduktion aus Rüböl gestattet worden. Aufgrund finanzieller ... »Details - 24. September 1828: Gründung des Mitteldeutschen Handelsvereins
Der hessen-darmstädtische Gesandte August Hofmann (1776–1841) hatte am 12. Februar 1828 in Berlin mit dem preußischen Finanzminister Friedrich von Motz (1775–1830) die Zollunion zwischen Preußen und dem Großherzogtum Hessen unterzeichnet. Nach den gescheiterten süddeutschen Zollplänen von Finanzminister Karl du Bos du Thil (1777–1859) entschied er sich – mit Blick auf die Getreide- ... »Details - 13. Dezember 1828: Feierliche Einweihung der Synagoge im Kompostellhof in Frankfurt
Am 13. Dezember 1828 wird die neue Synagoge im Kompostellhof in der östlichen Altstadt von Frankfurt am Main feierlich eingeweiht.|Seit 1813 war das Philanthropin, die „Bürger- und Realschule der israelitischen Gemeinde“, in einem Teil des 1803 durch die Säkularisation frei gewordenen Kompostellhofs, der ehemaligen Herberge der Jakobspilger, untergebracht, der von der jüdischen Gemeinde ... »Details - 1829: Veröffentlichung des ersten Bandes der „Statistisch-topographischen Beschreibung des Großherzogthums Hessen“
Der Historiker und Geometer Georg Wilhelm Justin Wagner (1793–1874) publiziert den ersten Band seiner „Statistisch-topographischen Beschreibung des Großherzogthums Hessen“.(StH) ... »Details
