Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. Anfang Dezember 1918: Begrüßung durchziehender Soldaten in Offenbach
    In Offenbach werden zur Begrüßung der Reichswehrtruppen, die nach dem Waffenstillstand in das Innere des Reiches zurückgeführt werden, zwei Ehrenpforten errichtet. Wiederholt werden Truppeneinheiten von der Offenbacher Bevölkerung begrüßt und beschenkt. Anderen werden in der Stadt Privatquartiere angeboten, in denen sie beim Durchmarsch übernachten können.(OV) ... »Details
  2. 3. Januar 1918: Bekanntgabe der Zeichnungsergebnisse der 7. Kriegsanleihe im Großherzogtum Hessen
    Im Deutschen Reich wird ein Großteil der Kosten des Ersten Weltkrieges über Kriegsanleihen finanziert, die ab September 1914 zweimal jährlich (März, September) aufgelegt werden. Durch Zeichnung einer Kriegsanleihe gewährte der Bürger der Regierung (Emittent) einen Kredit, der von dieser nach Kriegsende (im Erfolgsfall) verzinst zurückgezahlt werden sollte. ... »Details
  3. 8. Januar 1918: Gerüchte über Schließung der Frankfurter Theater
    Die „Darmstädter Zeitung“ gibt in Frankfurt am Main kursierende Gerüchte wieder, für den 15. Januar sei die Schließung der Frankfurter Theater geplant, damit die Kohlen für die Heizung gespart werden könnten. Eine Bestätigung dafür konnte die Zeitung von maßgeblicher Stelle nicht erhalten, die Stadt Frankfurt jedenfalls beabsichtige keine Schließung. Eine derartige Verfügung könne ... »Details
  4. Mitte November 1918: Warnung vor Plünderungen in Offenbach
    In Offenbach am Main wird die Bevölkerung gewarnt, auf den Bahnhöfen Lebensmittelvorräte zu plündern oder zu stehlen. Der Güterbahnhof in Offenbach am Main wird darum von Soldaten bewacht, von denen einzelne mit Maschinengewehren bewaffnet sind.(OV) ... »Details
  5. 14. Januar 1918: Veranstaltung der Deutschen Vaterlandspartei in Frankfurt wegen Protesten abgebrochen
    Eine Veranstaltung der Deutschen Vaterlandspartei im Saal des Zoologischen Gartens in Frankfurt am Main muss wegen massiver Störungen abgebrochen werden. Nach einer Meldung der „Darmstädter Zeitung“ vom folgenden Tag wollte Pfarrer Traub auf Einladung der Vaterländischen sprechen, wurde daran aber durch „die in der Mehrzahl aus Gegnern der Vaterlandspartei bestehende Versammlung“ daran ... »Details
  6. 14. Januar 1918: Adresse des Frankfurter Bürgerausschusses für vaterländische Veranstaltungen an den Kaiser
    Der Bürgerausschuss für vaterländische Veranstaltungen in Frankfurt am Main wendet sich in einem Telegramm an Kaiser Wilhelm II. Er betont darin: ... »Details
  7. 16. Januar 1918: Spendenaufruf zugunsten der Krankenschwestern im Kriegseinsatz
    In der „Darmstädter Zeitung“ erscheint ein Spendenaufruf der reichsweit arbeitenden Organisation „Schwesternspende“, die im Großherzogtum Hessen durch einen Ehrenausschuss und Arbeitsausschuss unter Schirmherrschaft der Großherzogin Eleonore (1871–1937) vertreten wird. Sie sammelt Geld für Krankenschwestern, die freiwillig Dienst im Krieg leisteten und nun selbst durch Verletzung und ... »Details
  8. 17. Januar 1918: Starkes Hochwasser in Marburg
    In der Umgebung der Universitätsstadt Marburg steigen die Gewässer stark an. Es kommt zum stärksten Hochwasser seit dem Jahr 1867. Das Hochwasser bringt den Verkehr zwischen dem links der Lahn liegenden ehemaligen Brückenvorort Weidenhausen und der rechts des Flusses liegenden Oberstadt zum Erliegen und überflutet wie bereits in früheren Jahren zahlreiche Keller, so nicht nur in Weidenhausen ... »Details
  9. 17. Januar 1918: Magistrat in Wiesbaden beschließt Einziehen von Kartoffelvorräten
    Der Magistrat in Wiesbaden berichtet dem Regierungspräsidenten, seit dem 1. Dezember 1917 seien im wesentlichen keine Kartoffeln mehr geliefert worden. Der Magistrat habe darum beschlossen, alle Mengen, die über den Bedarf bis Mitte Mai hinausgingen, bei allen Haushalten, Hotels, Pensionen und Anstalten wieder einzuziehen.(OV) ... »Details
  10. 25. Januar 1918: Vorkehrungen der Handwerkskammer für den Fall der Demobilmachung
    Die „Darmstädter Zeitung“ berichtet, die Kriegsamtsstelle in Frankfurt am Main stelle zur Zeit Erhebungen an, um einen Überblick über die Arbeitsmarktsituation bei der Demobilmachung zu erhalten. Für Arbeitskräfte, die für Handwerksbetriebe in Frage kommen, ist im Großherzogtum Hessen die Handwerkskammer Darmstadt zuständig. Um die Hilfskräfte in korporierten Handwerksbetrieben zu ... »Details
  11. 25. Januar 1918: Frankfurter Magistrat beantragt freies und gleiches Wahlrecht für alle
    Nach einer Meldung der „Darmstädter Zeitung“ hat der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main einem Antrag der sozialdemokratischen Fraktion der Stadtverordnetenversammlung zugestimmt, beim (Preußischen) Landtag eine Änderung der Frankfurter Gemeindeverfassung zu beantragen. Der Kern der Änderung ist die Einführung „des gleichen, direkten und allgemeinen Wahlrechts für alle Ortsbewohner ... »Details
  12. 26. Januar 1918: Verhaltensmaßregeln bei Fliegeralarm in Darmstadt
    In der „Darmstädter Zeitung“ wird an Maßregeln für das Verhalten bei Fliegeralarm erinnert: In Darmstadt wird die Bevölkerung im Falle eines Fliegeralarms durch Abschuss je einer Signalbombe an sieben Plätzen der Stadt gewarnt. Der Fliegeralarm wird durch das dreiminütige Läuten je einer Glocke aller Kirchen aufgehoben. Die Aufhebung des Alarms ist außerdem daran zu erkennen, dass die ... »Details
  13. 28. Januar 1918: Bericht über Kriegsmüdigkeit und Friedenssehnsucht
    Nach einem Bericht des Landrats von Höchst am Main an den Regierungspräsidenten in Wiesbaden zeigen sich „überall in stärkerem Maße die Folgeerscheinungen von Kriegsmüdigkeit und Friedenssehnsucht“ (Struck).(OV) ... »Details
  14. 29. Januar 1918: Entwicklung der Universität Frankfurt vor Beginn des Sommersemesters
    Die „Darmstädter Zeitung“ meldet, dass das Vorlesungsverzeichnis der Universität Frankfurt am Main für das Sommersemester 1918 erschienen sei. Der Lehrkörper der Universität besteht jetzt aus 53 Ordinarien, 14 Extraordinarien, elf ordentlichen und vier außerordentlichen Honorarprofessoren. Hinzu kommen 53 Privatdozenten, 16 beauftragte Lehrkräfte, sechs Lektoren und vier Lehrer der ... »Details
  15. 30. Januar 1918: Streikbewegung erfasst Rüstungsbetriebe in Kassel
    Die Streikbewegung für die Beendigung des Krieges erfasst die Rüstungsbetriebe in Kassel. Die „Kasseler Neuesten Nachrichten“ berichten erst nach Ende des Arbeitskampfes von den Vorgängen: ... »Details
  16. 31. Januar 1918: Streiks in großen Kasseler Industriebetrieben
    Wie in Mannheim, wo vom 30. Januar bis 2. Februar Arbeiter der Metallindustrie streiken, treten in Kassel am 31. Januar und 1. Februar über 12.000 Arbeiter der Firma Henschel, der Firma Hahn für Optik und Mechanik und aus Betrieben der Textilindustrie in den Streik.(OV) ... »Details
  17. 31. Januar 1918: Stellungnahme des Ministers von Hombergk zum Ausbleiben von Streiks im Großherzogtum
    In einer Sitzung des Erweiterten 1. Ausschusses der Zweiten Kammer des Landtages des Großherzogtums Hessen geht der hessische Innenminister Friedrich von Hombergk zu Vach (1857–1935) auf die Streikbewegung der zurückliegenden Tage ein: ... »Details
  18. 1. Februar 1918: Verdunkelungsmaßregeln gegen Fliegerangriffe in der Darmstädter Zeitung
    In der „Darmstädter Zeitung“ wird eine Anordnung zu Verdunkelungsmaßregeln gegen Fliegerangriffe veröffentlicht: „Nach § 2 der Bekanntmachung Großherz. Polizeiamt (...) sind Innenbeleuchtung der Wohnungen, der Wirtschaften, Vergnügungsstätten, Arbeitsräume usw. ferner alle Oberlichter, insbesondere der Fabriken mit Nachtbetrieb, durch Anbringen von Vorhängen aus dunklem Stoff oder ... »Details
  19. 10. Februar 1918: Ansprache Kaiser Wilhelms II. im Bad Homburger Schloss zum Sonderfrieden mit der Ukraine
    Etwa 4.000 Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bad Homburg vor der Höhe versammeln sich im oberen Schlosshof, um eine Ansprache von Kaiser Wilhelm II. zu verfolgen, der sich von einem Balkon an die Anwesenden wendet. Er verkündet den am Vortag mit der Ukraine (der Ukrainischen Volksrepublik, Ukrajinska Narodna Respublika, kurz UNR) abgeschlossenen Separatfrieden und erklärt seine Verbundenheit ... »Details
  20. 13. Februar 1918: Beratungen der Militärführung in Bad Homburg
    In Bad Homburg beraten führende Politiker des Reichs und die Oberste Heeresleitung darüber, ob die militärischen Angriffe gegen Sowjetrussland wiederaufgenommen werden sollen. Sie hoffen, damit zum Sturz der Sowjetmacht beizutragen und die Ausbreitung der revolutionären Gedankens im Reich aufzuhalten. Am 16. Februar kündigte das deutsche Oberkommando den Waffenstillstand von Brest-Litowsk ... »Details