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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
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- 1987
- 1988
- 1989
- 1986-1990: In Kassel erscheinen acht Ausgaben des Rechtsrock-/Skinhead-Fanzines „Spaß & Froide“
In Kassel erscheinen von 1986 bis 1990 insgesamt acht Ausgaben des rechtsextremen Skinhead-Fanzines („Skinzines“) „Spaß & Froide“. ... »Details - 8. Januar 1988: Urteil im vielbeachteten Mordfall Weimar in Fulda
Monika Weimar (heute geschiedene Böttcher, geb. 1958) wird vom Landgericht Fulda wegen Mordes an ihren beiden Töchtern zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. ... »Details - 14. Januar 1988: Betriebsgenehmigung für Hanauer Nuklearfabrik NUKEM ausgesetzt
Bundesumweltminister Klaus Töpfer (1938–2024; CDU) weist die hessische Landesregierung an, die Betriebsgenehmigung für die Hanauer Nuklearfabrik NUKEM auszusetzen, nachdem dort schwerwiegende Unregelmäßigkeiten entdeckt worden sind. Die Nukem-Tochtergesellschaft Transnuklear transportierte jahrelang fehlerhaft deklarierten Atommüll in das Studienzentrum für Kernenergie in der belgischen ... »Details - 11. Februar 1988: Marburg und Eisenach unterzeichnen Vereinbarung zur Städtepartnerschaft
Die „Vereinbarung über die Städtepartnerschaft zwischen der Wartburgstadt Eisenach in der Deutschen Demokratischen Republik und der Universitätsstadt Marburg in der Bundesrepublik Deutschland“ wird im Februar 1988 durch den Oberbürgermeister der Stadt Marburg Hanno Drechsler (1931–2003; SPD) und den Eisenacher Bürgermeister Joachim Klapczynski (1929–2006; LDPD) geschlossen.0=Vgl. ... »Details - 24. Februar 1988: Verleihung des Hessischen Kulturpreises an Gabriele Wohmann
Der diesjährige Hessische Kulturpreis wird mit einem Preisgeld in Höhe von 50.000 DM an die Schriftstellerin Gabriele Wohmann (1932–2015) vergeben. Wohmann ist die Tochter des evangelischen Diakoniepfarrers Paul Daniel Guyot (1896–1973) und wurde 1932 in Darmstadt geboren. Nach ihrem Studium in Frankfurt am Main beginnt sie 1956 zahlreiche Romane, Erzählungen, Gedichte, Theaterstücke, ... »Details - 20. März 1988: Heinz Galinski zum Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Frankfurt gewählt
Heinz Galinski (1912–1992) wird in Frankfurt am Main zum neuen Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland gewählt. Er tritt die Nachfolge Werner Nachmanns (1925–1988) an, der am vorangegangenen 21. Januar verstarb. Galinski hat damit zum zweiten Mal den Vorsitz der wichtigsten jüdischen Organisation in der Bundesrepublik inne. Er amtierte zuvor bereits zwischen 1954 und 1963 als ... »Details - 18. April 1988: Sprengstoffanschlag auf das Jüdische Gemeindezentrum in Frankfurt
Auf das jüdische Gemeindezentrum in Frankfurt am Main wird ein Sprengstoffanschlag verübt, der großen Sachschaden verursacht. Auf dem Polizeipräsidium anwesende Beamte hören die Detonation um Mitternacht und rücken sofort zum Tatort aus. Anschließend wird in und um Frankfurt nach verdächtigen Fahrzeugen gefahndet. ... »Details - 26. April 1988: Bundesarbeitsgericht erklärt Aussperrungsverbot der Verfassung für ungültig
Ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts in Kassel erklärt das Aussperrungsverbot in Artikel 29 der hessischen Landesverfassung für unwirksam, da es mit Bundesrecht unvereinbar ist (1 AZR 399/86). ... »Details - 2. Mai 1988: Gründung der Ökobank eG in Frankfurt
In Frankfurt am Main wird die Ökobank eG, ein genossenschaftlich organisiertes Kreditinstitut, das vor allem die finanzielle Förderung von umweltorientierten Projekten betreiben will, nach vierjähriger Gründungsphase eröffnet. ... »Details - 28. Mai 1988: Eintracht Frankfurt gewinnt erneut den DFB-Vereinspokal
Mit einem 1:0-Sieg über den VfL Bochum gewinnt Eintracht Frankfurt im ausverkauften Berliner Olympiastadion das Endspiel um den DFB-Vereinspokal. Es ist der insgesamt vierte Pokalsieg für den Frankfurter Traditionsverein.0=Dreißig Jahre später, am 19. Mai 2018, kann Eintracht Frankfurt den fünften DFB-Pokal-Erfolg nach einem 3:1-Sieg gegen den FC Bayern München feiern. Das Tor für die ... »Details
