Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 1924-1933: Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
    1924 gründete sich in Magdeburg das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“, das sich für den Schutz der Republik einsetzte. Ziel war, den demokratischen Einfluss in der Gesellschaft zu stärken und einen Gegenpol zu antirepublikanischen Wehrverbänden wie dem Stahlhelm und dem Jungdeutschen Orden zu bilden. Schon vorher entstandene kleinere republikanische Schutzgruppen wie der 1922 entstandene ... »Details
  2. 1925-1929: Republikanische Tage
    Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold führte regelmäßig „republikanische Tage“ durch, die im Gegensatz zu den „Deutschen Tagen standen, die von nationalistischen Gruppierungen veranstaltet wurden. Wichtige Programmpunkte waren die Ehrung von Gefallenen, Festzüge und Konzerte.(StF) ... »Details
  3. 1926: Begründung der Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“
    Der Frankfurter Stadtbaumeister Ernst May (1886–1970) begründet mit seinem Mitarbeiterstab die programmatische Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“.(OV) ... »Details
  4. 1926: Erscheinen des liberalen „Hessischen Tageblatts“ in Marburg
    In Marburg erscheint erstmals das liberale „Hessische Tageblatt“ des Druckers und Verlegers Hermann Bauer (1897–1986). Im Frühjahr 1933 wird die Redaktion der Zeitung in der Deutschhausstraße von der SA besetzt und die Zeitung zwangsweise eingestellt.(OV) ... »Details
  5. 13. Januar 1926: Vorstellung des Haushalts für 1926 im Hessischen Landtag
    Der hessische Finanzminister Konrad Henrich (1864–1928; DDP) stellt im Landtag den Haushaltsplan für das Jahr 1926 vor, der mit 185 Millionen Reichsmark abschließt. Davon sind 13 Millionen Reichsmark ungedeckt. Der Minister schlägt vor, von dieser Summe vier Millionen durch eine Neuregelung der Sondersteuer von bebautem Grundbesitz zu decken und drei Millionen Reichsmark aus den ... »Details
  6. 28. Januar 1926: Tagung des Reichs-Landbunds in Kassel
    Der Reichs-Landbund (RLB) hält seine 6. Tagung in Kassel ab. Dabei gemahnt der Präsident des Verbandes, Eberhard Graf von Kalckreuth (1881–1941) an die der Landwirtschaft durch kurzfristige Wechselverschuldungen drohenden Gefahren. ... »Details
  7. 28. Januar 1926: Eröffnung des 60. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
    Im Kommunallandtagssitzungssaal des Landeshauses in Wiesbaden wird um 18 Uhr der 60. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch eine Ansprache des stellvertretenden Landtagskommissars, dem Regierungspräsidenten Fritz Ehrler (1871–1944) eröffnet:  ... »Details
  8. 1. Februar 1926: Eröffnung des 54. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
    In Kassel tritt der 54. Kommunallandtag des Regierungsbezirkes Kassel zusammen und wird vom Landtagskommissar der preußischen Staatsregierung, dem Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Dr. Rudolf Schwander (1868–1950) eröffnet. Er führt aus: ... »Details
  9. 4. Februar 1926: Eröffnung des 16. Provinziallandtags der Provinz Hessen-Nassau
    Im Kasseler Ständehaus wird um 10 Uhr der 16. Provinziallandtag der preußischen Provinz Hessen-Nassau mit einer Ansprache des Landtagskommissars, des Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Rudolf Schwander (1868–1950), eröffnet: ... »Details
  10. 3. März 1926: Hohe Zahl von Arbeitslosen in Frankfurt
    Beim Landesamt für Arbeitsvermittlung in Frankfurt am Main sind fast 175.000 Arbeitssuchende registriert. Gemäß einer am 1. März durchgeführten Erhebung zählt Hessen damit zu den Regionen im Deutschen Reich, die eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit aufwiesen: auf je 1.000 hessische Einwohner entfallen hier im Landesdurchschnitt 46,1 Unterstützungsempfänger. Übertroffen wird ... »Details
  11. 19. März 1926: Debatte über Spielplan des Landestheaters Darmstadt
    In der Haushaltsdebatte des Darmstädter Landtags kommt es zu einer erhitzten Kontroverse über den Spielplan des Landestheaters. Vgl. auch Uraufführung eines Brecht-Stücks in Darmstadt, 25. September 1926.(OV) ... »Details
  12. 10. April 1926: Eröffnung der Frühjahrsmesse in Frankfurt
    Der Frühjahrsmesse in Frankfurt am Main wird eröffnet. Sie dauert bis zum kommenden Mittwoch, den 14. April.Starke Rückentwicklung ... »Details
  13. 11. April 1926: Darmstädter Flugplatz in den Linienflug einbezogen
    Mit Eröffnung der Fluglinie Darmstadt-München wird der Darmstädter Flugplatz am Böllenfalltor ins Verkehrsnetz der „Süddeutschen Lufthansa“ einbezogen.(OV) ... »Details
  14. 13. April 1926: Verfügung des Landrats von Kirchhain zur Abschiebung von Sinti und Roma
    Der Landrat von Kirchhain fordert die Polizeiverwaltung in Amöneburg auf, Sinti und Roma abzuschieben: „In letzter Zeit ist die Wahrnehmung gemacht worden, dass umherziehende Banden durch unberechtigtes Lagern auf Gemeindeplätzen, Betteln, u.s.w. sich lästig machen und durch die Landjägereibeamten abgeschoben werden müssen. Nach den bestehenden Bestimmungen betr. Bekämpfung des ... »Details
  15. 17. April 1926: Erste Kriminalkommissarin in Frankfurt
    Für die Frankfurter Polizei wird mit Josephine Erkens (1889–1974) die erste Kriminalkommissarin in Deutschland eingesetzt.(OV) ... »Details
  16. 21. April 1926: Uraufführung eines Klabund-Schauspiels in Frankfurt
    Das Schauspiel „Brennende Erde“ des deutschen Schriftstellers Klabund (1890–1928) erlebt im Schauspielhaus in Frankfurt am Main seine Uraufführung. Angeregt wurde das Revolutionsdrama durch die Novelle „Inga“ des russischen Dichters Wladimir Lidin (1894–1979). Die mit Klabund liierte Schauspielerin Carola Neher (1900–1942), der das Stück gewidmet ist, spielt in der einzigen ... »Details
  17. 24. April 1926: Genehmigung des Haushalts 1926 durch den Hessischen Landtag
    Der Hessische Landtag stimmt dem Haushaltsentwurf für das Jahr 1926 zu und lehnt zugleich alle Anträge der parlamentarischen Rechten, unter anderem auf Anhebung der Sondergebäudesteuer ab. Der Haushalt sieht einen Fehlbetrag von etwa fünf Millionen Mark vor. Der Finanzminister soll die Verhandlungen mit der Reichsregierung über Ersatzansprüche Hessens, insbesondere wegen des Steuerausfalls ... »Details
  18. 26. April 1926: Eröffnung des 55. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
    Zum zweiten Mal im Jahr 1926 tritt in Kassel der Kommunallandtag des Regierungsbezirkes Kassel zusammen und wird vom Landtagskommissar der preußischen Staatsregierung, dem Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Dr. Rudolf Schwander (1868–1950) eröffnet. Er führt aus: ... »Details
  19. 2. Mai 1926: Eröffnung der „Hessenkampfbahn“ in Kassel
    Mit einem bunten Programm, das neben einer Sportlerparade auch turnsportliche Vorführungen und Wettkämpfe umfasst, wird in der Karlsaue in Kassel am heutigen Sonntagnachmittag nach zweijähriger Bauzeit ein neues Sportstadion, die „Hessenkampfbahn“ eröffnet.Rege Beteiligung der örtlichen Turn- und Sportvereine ... »Details
  20. 5. Mai 1926: Letztes Todesurteil in Marburg
    Am Marburger Gericht wird das letzte Todesurteil ausgesprochen. Der wegen Mordes Verurteilte wird jedoch begnadigt und das Urteil nicht vollstreckt.(OV) ... »Details
  21. 6.-7. Mai 1926: Tagung des Deutschen Landwirtschaftsrates in Darmstadt
    In Darmstadt tagt der Deutsche Landwirtschaftsrat. Auf der Veranstaltung sprechen unter anderem Reichskanzler Dr. Hans Luther (1879–1962), Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht (1877–1970) und Reichsernährungsminister Dr. Heinrich Haslinde (1881–1956).(OV) ... »Details
  22. 17. Mai 1926: Eröffnung des 61. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
    Im Kommunallandtagssitzungssaal des Landeshauses in Wiesbaden wird um 18 Uhr der 61. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch eine Ansprache des stellvertretenden Landtagskommissars, dem Regierungspräsidenten Fritz Ehrler (1871–1944) eröffnet:  ... »Details
  23. 30. Mai 1926: Feiern zum zehnten Jahrestag der Schlacht von Skagerrak in Kassel
    Mit einem Festgottesdienst in der Garnisonskirche beginnen in Kassel die Feiern der Kriegervereine zum zehnten Jahrestag der Seeschlacht im Skagerrak zwischen britischer und deutscher Kriegsflotte.(OV) ... »Details
  24. 2. Juni 1926: Gruppe des Nationalsozialistischen Studentenbundes in Marburg
    Nachdem zuvor Rektor und Senat der Philipps-Universität ihr Einverständnis gegeben haben, wird in Marburg unter Leitung von Hans Glauning und unter Beteiligung von acht weiteren Kommilitonen die lokale Gruppe des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB) ins Leben gerufen. Die Gründung erfolgt nach dem Vorbild der kurz zuvor in München entstandenen nationalsozialistischen ... »Details
  25. 2. Juni 1926: Johannes Tralow wird Regisseur im Stadttheater Kassel
    Der Dramatiker Johannes Tralow (1882–1968), der Autor von Stücken wie „Das Gastmahl zu Pavia“ (1909) oder „Die Mutter“ (1914) wird Regisseur am Stadttheater Kassel für die kommende Saison.(OV) ... »Details
  26. 16. Juni 1926: Volksbegehren der Rechten zur Auflösung des Landtags
    Die Sammlung für ein Volksbegehren zur Auflösung des Hessischen Landtags, die von der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), der Deutschen Volkspartei (DVP) und dem Landbund eingeleitet worden war, erbringt 164.000 Unterschriften. Die erforderliche Zahl von 42.000 Unterschriften wird damit um ein Mehrfaches übertroffen.(OV) ... »Details
  27. 19. Juni 1926: Erster Hinweis auf hessische SS im „Völkischen Beobachter“
    In der Samstagsausgabe des publizistischen Parteiorgans der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, dem „Völkischen Beobachter“, findet sich der erste Hinweis auf eine hessische Formation der „Schutzstaffel“ der NSDAP, einer paramilitärischen Partei-Sonderorganisation, die am 4. April 1925 aus acht Angehörigen des ehemaligen „Stoßtrupps Adolf Hitler“ aufgestellt wurde. In ... »Details
  28. 20. Juni 1926: Volksentscheid über den Entwurf eines Gesetzes über die Enteignung der Fürstenvermögen
    Nachdem auf Initiative der KPD ein Volksbegehren erfolgreich war, die 1918 entmachteten Fürstenfamilien zu enteignen, wird im Reich ein Volksentscheid zur Enteignung der Fürstenvermögen durchgeführt. Während KPD, SPD sowie Teile des Zentrums und der DDP für den Gesetzentwurf votieren, setzen sich die beim Entscheid die konservativen Parteien und Gruppierungen mit ihrer Position durch und ... »Details
  29. 21. Juni 1926: Einreichen von Unterschriften durch die Rechte zur Landtagsauflösung
    In Darmstadt werden als Ergebnis eines von den Rechtsparteien organisierten Volksbegehrens Einzeichnungslisten mit rund 164.000 Unterschriften für eine vorzeitige Landtagsauflösung eingereicht. ... »Details
  30. 26. Juni 1926: Antrag zur Schaffung eines Goethepreises der Stadt Frankfurt
    Der Frankfurter Stadtrat Willy Meckbach (1869–1943) wendet sich in einem Schreiben an den Magistrat der Stadt Frankfurt am Main und beantragt im Auftrag des Amtes für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung die Schaffung eines Goethe-Preises und die dafür notwendige Bereitstellung eines Betrags von 15.000 Reichsmark. Nach der dem Antrag angefügten Erklärung soll es Ziel der Stiftung sein, die ... »Details
  31. 28. Juni 1926: Zustimmung des Frankfurter Magistrats zur Stiftung eines Goethe-Preises
    Die Verwaltungsspitze der Stadt Frankfurt am Main stimmt einem zwei Tage zuvor, am 26. Juni, im Auftrag des Amtes für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung eingereichten Antrag zu, der die Stiftung eines von der Stadt verliehenen Goethe-Preises fordert. Damit kommt es zur Verwirklichung eines bereits lange beabsichtigten Vorhabens, dass sich allerdings weniger als akutes Engagement für in ... »Details
  32. 10. Juli 1926: Die Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG (Radio Frankfurt) nimmt Sender am Heiligenstock in Betrieb
    Die Südwestdeutsche Rundfunkdienst AG (kurz: SÜWRAG; später: Südwestdeutscher Rundfunk) nimmt seinen neuen „Großsender“ am Heiligenstock im Frankfurter Stadtteil Seckbach (in südlicher Richtung nahe Bad Vilbel) in Betrieb. Der Mittelwellen-Rundfunksender verfügt über eine Leistung von 1,5 kW und ersetzte den seit dem 31. März 1924 genutzten 0,25 kW Sender der Anfang Dezember 1923 von ... »Details
  33. 12. Juli 1926: Verbot des Films „Panzerkreuzer Potemkin“
    Auf Antrag Hessens und anderer deutscher Länder wird der Film „Panzerkreuzer Potemkin“ des russischen Regisseurs Sergej Eisenstein (1898–1948) wegen „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“ verboten.(OV) ... »Details
  34. 10. August 1926: Einrichtung von Unterstellen für Naturdenkmalpflege für Hessen
    Auf der Landkreiskonferenz vom 10. August 1926 wird das Vorhaben, Landesstellen für Naturdenkmalpflege als eine neue Art von Institutionen durch Bernhard Schäfer0=Schoenichen, Naturschutz, S. 248; Schmidt, Die Pionierphase des staatlichen Naturschutzes, S. 59., dem zuständigen Kommissar für Naturdenkmalpflege, präsentiert. Eine erste Bestandsaufnahme für die als schützenswert angesehenen ... »Details
  35. 14. August 1926: Deutsche Photographische Ausstellung in Frankfurt
    In Frankfurt am Main findet die erste Deutsche Photographische Ausstellung nach dem Ende des Ersten Weltkriegs statt, die bis zum 1. September dauert. „Die Ausstellung bietet ein lückenloses Bild über den Stand der gegenwärtigen photographischen Kunst, des Gewerbes und der Wissenschaft“.(OV) ... »Details
  36. 15. August 1926: Einweihung des Neubaus der Alten Brücke in Frankfurt
    Der Neubau der schon vor dem Weltkrieg abgebrochenen „Alten Brücke“ in Frankfurt am Main ist fertig gestellt und wird von Oberbürgermeister Ludwig Landmann (1868–1945) eingeweiht. Bereits am 23. Mai 1912 war der Grundstein für den Neubau gelegt worden, am 3. Juli 1914 begannen die Abrissarbeiten der Alten Brücke und 1915 hatten auf der Sachsenhäuser Seite die Bauarbeiten begonnen, die ... »Details
  37. 16. August 1926: Köpenickiade durch den „Amtsrichter aus Frankenberg“
    Ein Gelegenheitsarbeiter aus Frankenberg (Eder) gibt sich, mit Aktenmappe und Aktenstück versehen, in der Nachbarstadt Sachsenberg als Amtsrichter aus Frankenberg aus. „Er erklärt, in einem Ehescheidungsprozeß Vernehmungen machen zu müssen und verhört Beteiligte und Unbeteiligte, Ent- und Belastungszeugen und nimmt alles in Stenografie eigenen Systems zu Protokoll. Schließlich stößt er ... »Details
  38. 25. August 1926: Beschluss über Ausrichtung des Frankfurter Goethe-Preises
    Der beratende Ausschuss für den geplanten Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main fasst den Beschluss, diesen Preis auf den deutschen Sprachraum zu beschränken und sich nicht auf das Werk, sondern auf die „literarische Persönlichkeit“ des Geehrten zu konzentrieren. ... »Details
  39. 25. August 1926: Zahlreiche Erkrankte bei Paratyphus-Epidemie in Offenbach
    In der Stadt Offenbach am Main kommt es zu einer größeren Paratyphus-Epidemie, bei der insgesamt 87 Personen erkranken und allein am 25. August 43 Infizierte in das Städtische Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Patient stirbt an der schweren Erkrankung. Ausgelöst wird die Erkrankung durch den Verzehr von verunreinigtem Speiseeis eines Offenbacher Händlers, das mit Bakterien der Sorte ... »Details
  40. 27. August 1926: Zusammenstöße zwischen Polizei und Anhängern der KPD in Offenbach
    Auf dem Alice-Platz in Offenbach am Main kommt es im Anschluss an die Beerdigung eines Kommunisten auf dem Alten Friedhof in Offenbach zu schweren Zusammenstößen zwischen Anhängern der KPD und der Polizei.(OV) ... »Details
  41. 25. September 1926: Uraufführung eines Brecht-Stücks in Darmstadt
    Bertolt Brechts Schauspiel „Mann ist Mann“ wird gleichzeitig im Landestheater in Darmstadt und im Städtischen Theater in Düsseldorf uraufgeführt. Mit der Aufführung, die von Jacob Geis (1890–1972) inszeniert wird, beginnt in Darmstadt die neue Theatersaison. ... »Details
  42. 26. September 1926: Eröffnung der Frankfurter Herbstmesse
    In Frankfurt am Main wird die Herbstmesse eröffnet. Sie verzeichnet als einzige vergleichbare Messe keine weitere Abnahme der Ausstellerzahlen.(OV) ... »Details
  43. 21. Oktober 1926: Auflösung des Hessischen Landtags in Darmstadt
    Der Hessische Landtag in Darmstadt schließt die Aussprache über ein Volksbegehren auf Auflösung des Landtags ab. Ein Antrag des Abstimmungsausschusses, dass ein Volksbegehren zur Auflösung zwinge, wird einstimmig angenommen, der Landtag wird aufgelöst.(OV) ... »Details
  44. 22. Oktober 1926: Theatereklat um Ludwig Marcuse in Frankfurt
    In Frankfurt am Main kommt es zu einem Eklat zwischen dem Ensemble des Schauspielhauses und dem „Frankfurter Generalanzeiger“. Die Schauspieler des Ensembles weigern sich aufzutreten, wenn Ludwig Marcuse (1894–1971), der Theaterreferent des Generalanzeigers, als Kritiker im Theater anwesend ist. ... »Details
  45. 30. Oktober 1926: Gründung des Automobilherstellers „Röhr Auto AG“ in Ober-Ramstadt
    Hans Gustav Röhr (1895–1937) gründet zusammen mit Hugo Greffenius (1876–1954) die „Röhr Auto AG“ in Ober-Ramstadt bei Darmstadt. Die Höhe des eingezahlten Kapitalgrundstocks der Aktiengesellschaft beläuft sich zunächst auf 500.000 Reichsmark. Die Leitung des neuen Unternehmens übernimmt Hans Gustav Röhr gemeinsam mit Helmut von Oven; im Aufsichtsrat sitzen der ... »Details
  46. 6. November 1926: Bildung der Hafraba e. V. für den Autobahnbau
    In der „Geschlechterstube“ im Rathaus der Stadt Frankfurt am Main gründen mehrere Straßenbaufirmen unter der Leitung des deutschen Bauingenieurs Robert Otzen (1872–1934) den „Verein zum Bau einer Straße für den Kraftwagen-Schnellverkehr von Hamburg über Frankfurt a. M. nach Basel“ (HaFraBa). Der Interessenverband, der sich am 31. Mai 1928 in „Verein zur Vorbereitung der ... »Details
  47. 6. November 1926: Uraufführung eines Kornfeld-Stücks am Frankfurter Schauspielhaus
    Das Stück „Kilian oder die gelbe Rose“ von Paul Kornfeld (1889–1942), eine expressionistische Satire auf die philosophisch-geistreichen Salons, wird am Frankfurter Schauspielhaus uraufgeführt.(OV) ... »Details
  48. 5. Dezember 1926: Volksabstimmung über die Auflösung des Hessischen Landtags
    Per Volksabstimmung wird der mit Volksbegehren gestellte Antrag auf vorzeitige Auflösung des Hessischen Landtags (mit 60,26 % der abgegebenen gültigen Stimmen) abgelehnt.(OV) ... »Details
  49. 11. Dezember 1926: Uraufführung des Brecht-Stückes „Die Kleinbürgerhochzeit“ in Frankfurt
    Im Schauspielhaus in Frankfurt am Main wird das Stück „Die Kleinbürgerhochzeit“ von Bertolt Brecht (1898–1956) unter seinem ursprünglichen Werktitel „Die Hochzeit“ uraufgeführt. Für die Inszenierung zeichnet der Regisseur Melchior Vischer (eigentl. Emil Walter Kurt Fischer, 1895–1975) verantwortlich. ... »Details