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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Gruppe des Nationalsozialistischen Studentenbundes in Marburg, 2. Juni 1926

Nachdem zuvor Rektor und Senat der Philipps-Universität ihr Einverständnis gegeben haben, wird in Marburg unter Leitung von Hans Glauning und unter Beteiligung von acht weiteren Kommilitonen die lokale Gruppe des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB) ins Leben gerufen. Die Gründung erfolgt nach dem Vorbild der kurz zuvor in München entstandenen nationalsozialistischen Hochschulgruppe. Gemeinsam bilden die einzelnen NS-Hochschulgruppen den NSDStB. Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit der Gruppe ist von Beginn an allerdings nicht allein die Beschäftigung mit hochschulpolitischen Fragen: gemäß seiner Satzung ist es Aufgabe des Verbandes, den Nationalsozialismus zu verbreiten. Grundlage für die Arbeit ist eine überwiegende Ausrichtung am Parteiprogramm der NSDAP, mit dem sich der Bund „grundsätzlich in Allem identifiziert“.1
(KU)


  1. Zitiert nach Alexander Graf, Mütze, Band und Braunhemd, S. 46.
Belege
Empfohlene Zitierweise
„Gruppe des Nationalsozialistischen Studentenbundes in Marburg, 2. Juni 1926“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/1830> (Stand: 26.9.2024)
Ereignisse im Mai 1926 | Juni 1926 | Juli 1926
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