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Weiterhin feindliche Flugblattabwürfe auch über Kurhessen, 29. März 1940

Der Sicherheitsdienst der SS meldet, es gebe weitere Meldungen über feindliche Flugblattpropaganda. Die Westmächte hätten offenbar die Osterfeiertage zu ausgedehnter Flugzettelpropaganda im ganzen Reichsgebiet genutzt. Es würden jetzt Flugblattfunde aus Pommern, Sachsen und Kurhessen gemeldet. Die Zettel würden aus Flugzeugen, zum Teil aber auch aus Propagandaballons abgeworfen. Die Wirkung auf die Bevölkerung sei aber sehr gering. Es werde berichtet, daß über die Flugblätter zumeist gelacht wird oder daß sie als „Blödsinn“ bezeichnet werden. Lediglich die Tatsache, daß feindliche Flugzeuge in Teilen West- und Nordwestdeutschlands auch weiter im Innern gesichtet wurden, ohne daß Abwehrmaßnahmen erkennbar waren, hat eine gewisse Unruhe hervorgerufen.
(OV)

Belege
Empfohlene Zitierweise
„Weiterhin feindliche Flugblattabwürfe auch über Kurhessen, 29. März 1940“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edb/id/4775> (Stand: 29.3.2021)
Ereignisse im Februar 1940 | März 1940 | April 1940
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