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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Erste elektronische Fernsprechvermittlung in Frankfurt in Betrieb, 13. Dezember 1965
Die erste elektronisch gesteuerte Fernsprechvermittlungsstelle in Hessen wird durch Bundespostminister Richard Stücklen (1916–2002; CSU) in Betrieb genommen. Neben der hessischen Anlage in Frankfurt am Main-Eckenheim in sind bereits weitere Anlagen in Stuttgart und München in Betrieb. Die für rund 1000 Anschlüsse ausgelegte Anlage wird zunächst nur für die Vermittlung von 300 Frankfurter Telefonen mit den Rufnummernendziffern 549 genutzt. Weitere Anschlüsse sollen in den Folgemonaten zugeschaltete werden. Nach einem einjährigen Testlauf plant die Bundespost die Ergebnisse der drei Anlagen auszuwerten, um ab 1970 diese als Standardtechnik für die Fernsprechvermittlung einführen zu können.
(FW)
- Belege
- Eckhart G. Franz (Hrsg.), Die Chronik Hessens, Dortmund 1991, S. 451
- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.12.1965, S. 25: Ein Musteramt der Fernsprechvermittlung
- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 14.12.1965, S. 9: Ferngespräche elektronisch gesteuert
- Empfohlene Zitierweise
- „Erste elektronische Fernsprechvermittlung in Frankfurt in Betrieb, 13. Dezember 1965“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/1213> (Stand: 16.8.2024)
- Ereignisse im November 1965 | Dezember 1965 | Januar 1966
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