Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Ludewig I. genehmigt Schifffahrtsgesellschaft zwischen Frankfurt und Mainz, 12. April 1826
Die Frankfurter „Dampfschifffahrtsgesellschaft von Rhein und Main“ erhält am 12. April 1826 von Großherzog Ludewig I. (1753–1830) die Genehmigung für die Strecke Frankfurt – Mainz für den Dampfer „Stadt Frankfurt“, der ab 1828 zum Einsatz kommt. Das Bankhaus Bethmann (1768–1826) ist dabei involviert. Im September 1825 wurde eine Testfahrt zwischen Köln und Straßburg gemacht, um die neue Schiffstechnik zu testen. Am 1. Mai 1827 wird der Verkehr zwischen Köln und Mainz seitens der Kölner Gesellschaft mit dem Dampfer „Concordia“ eröffnet. Schnell kommen aufgrund steigenden Interesses weitere Dampfer für den Personen- und Frachtverkehr auf der Rheinstrecke hinzu. In der Wiener Bundesakte ist die Freiheit der Schifffahrt geregelt, doch sollen einheitliche Verkehrs- und Tarifregelungen im Zuge der Rheinschifffahrtsakte am 31. März 1831 definiert werden.
(StH)
- Belege
- Eckhart G. Franz (Hrsg.), Die Chronik Hessens, Dortmund 1991, S. 218, 222
- Weiterführende Informationen
- Wikipedia: Mannheimer Akte (eingesehen am 10.3.2021)
- Empfohlene Zitierweise
- „Ludewig I. genehmigt Schifffahrtsgesellschaft zwischen Frankfurt und Mainz, 12. April 1826“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6189> (Stand: 12.4.2025)
