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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Rathauserweiterung in Frankfurt, 1900

Um Platz für den Rathaus-Neubau zu schaffen, werden in Frankfurt am Main die mittelalterlichen Häuser Viole, Schwarzenfels und Frauenrode abgebrochen. Schon 1896/97 ist die spätmittelalterliche Front des Römer zum Römerberg mit seinen drei Giebeln umgestaltet worden und dabei auf der Schauseite mit Kaiserfiguren ausgestattet worden. Für den anschließenden Rathausneubau sind die Bauräte Franz von Hoven (1842–1924) und Ludwig Neher (1850–1916) verantwortlich. Durch den Neubau werden dem Rathaus drei Baugruppen angefügt: der sogenannte Bürgersaalbau, der westlich an den Römer anschließt, der Südbau um drei Innenhöfe im Neo-Renaissancestil und der Nordbau in neubarocken Formen, der mit einer markanten Brücke über die Braubachstraße mit dem Südbau verbunden wird. Durch diese Baumaßnahmen, die bis 1908 andauern und etwa 5,5 Millionen Mark kosten, wird der Raum für die Verwaltung der Stadt Frankfurt etwa verdreifacht.
(OV)

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Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Rathauserweiterung in Frankfurt, 1900“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/245> (Stand: 16.8.2024)
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