Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Gustav Vorherr wird Leiter des gräflich Görtzschen Bauwesens in Schlitz, 1800
Im Jahr 1800 wird der Architekt und Stadtplaner Gustav Vorherr (1778–1848) von Graf Carl Heinrich von Schlitz, gen. Görtz (1752–1826) zum Leiter des gräflichen Bauwesens in Schlitz ernannt. In dessen Auftrag leitet er dort unter anderem den Umbau des nach Plänen von Louis Remy de La Fosse (1659–1726) errichteten Schlosses Hallenburg mit seinen Nebengebäuden.
1804 wurde Vorherr durch Wilhelm Friedrich von Oranien-Nassau (1772–1843), dem späteren König Wilhelm I. der Niederlande, zum Leiter des öffentlichen und des Hofbauwesens des Fürstentums Oranien-Nassau-Fulda in Fulda ernannt und plante dort den Umbau des Residenzschlosses und die Anlage der Wilhelmstraße.
Gustav Vorherr propagierte im Sinne der Aufklärung ein System zur Verbesserung des öffentlichen Bauwesens und publizierte bereits 1803 seine „Gedanken zu einem Institut der Wohlthätigkeit für bedürftige Einwohner der Herrschaft Schlitz, besonders der Stadt Schlitz“.
(UH)
- Belege
- Weiterführende Informationen
- Empfohlene Zitierweise
- „Gustav Vorherr wird Leiter des gräflich Görtzschen Bauwesens in Schlitz, 1800“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6000> (Stand: 13.8.2024)
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