Backsteinbau
Um die Jahrhundertwende genügte den wachsenden Ansprüchen an den Nahverkehr die seit 1860 bestehende Eisenbahnverbindung nach Frankfurt nicht mehr. So kam es 1898 zum Abschluss eines Vertrages zwischen der Stadt und dem Betreiber des Elektrizitätswerks, der Frankfurter Elektrizitäts-AG Lahmeyer, über den Bau einer elektrischen Straßenbahn. Zunächst sollte das Stadtgebiet mit der Anbindung Frankfurts und danach sukzessive das weitere Taunusgebiet erschlossen werden. Die Inbetriebnahme des innerstädtischen Straßenbahnnetzes mit Endstation am Gotischen Haus erfolgte 1899, wobei auch die damals noch eigenständige Nachbargemeinde Dornholzhausen einen Anschluss erhielt. Im selben Jahr erfolgte die Anbindung der Gemeinde Kirdorf sowie der Streckenausbau zur Saalburg. Ebenfalls 1899 wurde in der Höhestraße für die Unterbringung der Straßenbahnwaggons ein Depot aus Backsteinen errichtet, das bis 1971 bestand.
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Bilder und Dokumente S. 106, 125
Baeumerth, Fremde S. 10, 86
Fechtner, Altes Bad Homburg S. 127
Grosche, Geschichte 3 S. 442
Rowedder, Denkmaltopographie S. 124
Söhnlein, 150 Jahre S. 29-65
Söhnlein, Bad Homburg-Frankfurt S. 51, 64-66
Söhnlein, Endstation
Söhnlein/Walsh, Bahn
Walsh, Schornsteine S. 150, 153
„Straßenbahndepot, Höhestraße 40“, in: Orte der Kur <https://www.lagis-hessen.de/de/odk/record/id/1092> (aufgerufen am 07.05.2026)