Klöster und Orden [Fenster schließen]

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Bettelorden

Zu den Bettelorden, die auch als Mendikanten bezeichnet werden, zählen die Franziskaner, Dominikaner und Augustiner-Eremiten, ebenso die Karmeliten und Kapuziner, eine strenge franziskanische Richtung. Die Bettelorden entstehen im 13. Jahrhundert, als die Rückbesinnung auf urchristliche Werte wie Nächstenliebe, Hilfe für sozial Schwache und eine Frömmigkeitsbewegung den Zeitgeist prägten. Verzicht auf Reichtum und Wohlstand, Armut, Gottsuche und Gebet gelten als Lebensziel. Die Orden lassen sich in den Städten nieder, sie engagieren sich in der Seelsorge und der karitativen Betreuung der Bevölkerung. Die Priester und Prediger werden gut ausgebildet, den Ordensmitglieder werden durch ihre Vorgesetzten Aufgaben zu geteilt; sie sind nicht an einen Ort gebunden, sondern sind auch von Termineien aus in der Region tätig.

» siehe auch Augustiner-Eremiten; Dominikaner; Franziskaner;

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