Klöster und Orden [Fenster schließen]

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Augustiner-Eremiten

Der Orden (OESA - Ordo Eremitarum S. Augustini) entsteht in der europaweiten Bettelordensbewegung im 13. Jahrhundert. Viele in Italien als Eremiten lebende Mönchsgruppen schließen sich zusammen und werden 1256 durch den Papst anerkannt. Sie sind nicht den Diözesanbischöfen, sondern nur dem Papst unterstellt. An der Spitze des Ordens steht ein General (Prior generalis); Priester und Laienbrüder tragen einen schwarzen Habit mit nach hinten unten spitz zulaufender Kapuze und einem Gürtel. Die hessischen Klöster werden in aufstrebenden Städten, meist von Mainz oder Erfurt ausgehend gegründet. Organisatorisch sind die Klöster in einer Provinz zusammengefasst, die von einem Provinzialkapitel geleitet wird. An der Spitze des gesamten Ordens steht ein Generaloberer mit dem Generalkapitel. Die Leitungspositionen werden durch Wahl und auf Zeit festgelegt. Wie die anderen Bettelorden sehen die Augstinereremiten ihre Hauptaufgabe in der Seelsorge und damit der Betreuung der Bevölkerung.

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