Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Hessische Biografie

Portrait

Ernst Fritz Erich Schoen
(1894–1960)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Schoen, Ernst Fritz Erich [ID = 4938]

* 14.4.1894 Berlin-Schmargendorf, † 10.12.1960 Berlin-Schmargendorf
Dolmetscher, Journalist, Übersetzer, Schriftsteller
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1909-1910 Pädagogium Berlin-Lankwitz
  • Schüler von Ferrucio Busoni (Klavier) und Edgar Varese (Komposition)
  • Freundschaft mit Walter Benjamin
  • 1911-1914 Studium der Philosophie, Kunstgeschichte, Geschichte in Berlin, Marburg Bern
  • Bibliotheksassistent in Berlin
  • 1916 Kriegsdienst, Dolmetscher in Gefangenenlagern in Brandenburg und Heidelberg
  • Dreisprachendolmetscher im Reichsrundfunkamt
  • Redakteur des Wolffschen Telegraphenbureaus (WTB)
  • auf Empfehlung von Gertrud Rottenberg, verheiratete Hindemith, Schwägerin von Hans Flesch, Erster künstlerischer Assistent der Südwestdeutschen Rundfung AG (SÜWRAG) in Frankfurt am Main
  • Programm-Referent, Leiter der Programm-Abteilung, Stellvertreter von Hans Flesch
  • 1933 aus politischen Gründen vorrübergehend verhaftet
  • Ende April 1933 Flucht nach London
  • Freier Autor von Hörspielen, Dehbüchern, kulturkritischen Essays, grundlegenden Werken der Rundfunkentwicklung
  • 1936 Gründer von „The Opera Group“ zur Pflege der Kammer- und Spieloper
  • 1940-1952 Übersetzer der deutschen Abteilung von BBC
  • seit 1952 in Berlin lebend, ein Verfahren um Wiedergutmachung betreibend
  • freier Übersetzer und Lektor, Archivar am Deutschen Theater
Nachweise

Quellen:

  • Nachlaß im Bundesarchiv.

Literatur:

Zitierweise
„Schoen, Ernst Fritz Erich“, in: Hessische Biografie <http://www.lagis-hessen.de/pnd/12229386X> (Stand: 11.3.2010)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde