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Hessische Biografie

Portrait

Joseph Maria Olbrich
(1867–1908)

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Olbrich, Joseph Maria [ID = 1741]

* 22.12.1867 Troppau heute Opava (Tschechien), † 8.8.1908 Düsseldorf, Begräbnisort: Darmstadt Alter Friedhof, katholisch
Prof. – Architekt, Designer
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • Maurerlehre in Troppau
  • 1882-1886 Besuch der Bauabteilung der Staatsgewerbeschule in Wien
  • 1886 Rückkehr nach Troppau, Tätigkeit als Zeichner und Bauleiter, später als leitender Architekt
  • 1890 Architekturstudium an der Akademie für bildende Künste in Wien
  • 1893-1899 Zeichner im Büro des Architekten Otto Wagner GND, Beteiligung am Projekt Wiener Stadtbahn
  • 1897 Gründungsmitglied der Vereinigung bildender Künstler Österreichs („Wiener Secession“)
  • Entwurf des Gebäudes Wiener Secession (1899)
  • Frühjahr 1899 Treffen mit Großherzog Ernst Ludwig von Hessen, Anwerbung als Mitglied der neu gegründeten Darmstädter Künstlerkolonie, dort führende Künsterpersönlichkeit
  • 1900 Verleihung des Professorentitels
  • 1907 Übersiedlung nach Düsseldorf
  • Gründungsmitglied des Werkbundes
Familie

Vater:

Olbrich, Edmund, 1837–1902, Besitzer einer Lebzelterei in Troppau

Mutter:

Neisser, Aloisia, 1832–1889

Partner:

  • Thum, Claire, (⚭ Wiesbaden 1903) 1887–1946, aus Dresden, verheiratet I. mit Ferdinand Morawe, 1871–1945, Schriftsteller

Verwandte:

  • Olbrich, Marianne <Tochter>, * 19.7.1908
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Wikimedia Commons (beschnitten)

Zitierweise
„Olbrich, Joseph Maria“, in: Hessische Biografie <http://www.lagis-hessen.de/pnd/118589768> (Stand: 1.9.2016)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde